Keine Angst vor großen Namen

Der VfB Auerbach ist ab morgen erstmals in der sächsischen Talenteliga vertreten. Dort treffen die Jungs auf die Teams aus den Leistungszentren.

Auerbach.

RB Leipzig statt Wacker Plauen und Chemnitzer FC statt Lok Zwickau: Für die U-13-Fußballer des VfB Auerbach wird die morgen beginnende neue Saison eine echte Herausforderung. Denn die D-Junioren laufen als erste Mannschaft des Vereins in der sogenannten Talente-Spielrunde auf. Die wurde vor einiger Zeit eingeführt, um den Teams aus den Nachwuchsleistungszentren und den anderen leistungsorientiert arbeitenden Vereinen auch unterhalb der C-Jugend schon Punktspiele im gesamtsächsischen Maßstab zu ermöglichen.

In Auerbach reifte die Idee, sich für die Talenterunde zu bewerben, in der Vorsaison. Da spielte der VfB mit einer ganz jungen Mannschaft eine gute Rolle in der D-Jugend-Landesklasse. "Wir haben einen starken 2006er Jahrgang und waren uns darin einige, dass wir die Jungs weiter fördern wollen", erzählt Stefan Hörning, der die Mannschaft gemeinsam mit Christian Flechsing und Andreas Popp trainiert. Also brachten sie ihr Anliegen gemeinsam mit Jugendleiter Toni Seidel beim Vereinsvorstand vor. Der gab grünes Licht für die Bewerbung. Und da die Auerbacher von den 24 Vereinen zu den 13 auserwählten gehörten, ist der VfB nunmehr von der D- bis zur A-Jugend in der höchsten Spielklasse des Freistaates vertreten.

Die VfB-Youngster haben keine Angst vor großen Namen. "Es wird vorkommen, dass wir auch mal ein Spiel höher verlieren. Aber die Jungs werden unheimlich viel für ihre Entwicklung mitnehmen. Und das ist uns wichtig", sagt Trainer Stefan Hörning. Bei den drei Trainingseinheiten pro Woche wird vor allem Wert auf die technische Ausbildung gelegt. Da in der Talenteliga auf verkürztem Großfeld in der Besetzung 1:8 gespielt wird, dürften mehr und mehr auch taktische Belange eine Rolle spielen. Das sehen die Trainer jedoch nicht als Problem an. "Das sind alles helle Köpfe", erklärt Christian Flechsig.

Mit der Saisonvorbereitung sind die Verantwortlichen zufrieden. Die U 13 des VfB hat sich in Tests gegen Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena gut verkauft und auch das eine oder andere Großfeldspiel gegen C-Junioren aus der Region gewonnen. Im Sachsenpokal nahm die Mannschaft, die im Kern seit vier Jahren so zusammenspielt, die erste Hürde in der Vorwoche in Ehrenfriedersdorf mit einem 6:1-Erfolg recht deutlich.

Auftaktgegner der Auerbacher in der Talente-Spielrunde ist morgen, 10.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Diesterwegschule der 1. FC Lok Leipzig. "Wenn die Mannschaft an die Leistung aus der Vorwoche anknüpft, ist da was drin", sagt Trainer Stefan Hörning. Das Saisonziel lautet, nicht unter den letzten Drei der Staffel zu landen.

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