Kleinster holt größten Pokal

Die Nachwuchsringer des KSV Pausa waren am Wochenende bei zwei Wettkämpfen vertreten. Trotz starker Gegner zeigten Alle, was in ihnen steckt.

Pausa.

Zum Start in die Ferien zeigten die Nachwuchsringer des KSV Pausa beim 26. Römercup in Ladenburg sowie beim Grizzly-Cup in Nürnberg ihr Können. Beide Turniere waren sehr stark besetzt.

In Ladenburg wurde der Wettkampf mit 412 Teilnehmern auf zwei Tage verteilt. Sebastian Wagner bestritt das Turnier im nordischen System "Jeder gegen Jeden". Dabei gewann der kleine Pausaer alle vier Kämpfe vorzeitig durch Schultersieg beziehungsweise technische Überlegenheit und stand verdient auf dem obersten Treppchen. Auch Sid Wetzel setzte sich in seiner Vorrundengruppe mit vier Siegen an die Spitze, wurde erst im Finale vom Dänen Magnus Rasmussen gestoppt und gewann Silber.

Mit starker internationaler Gegnerschaft bekam es Jan Schmalfuß zu tun. Nach Niederlagen gegen Nazar Ustymenkov (Ukraine) und Bilel Gharbi (Frankreich) stand der junge KSV-Ringer im Kampf um Rang 5, den er gegen Fay Engelberts aus den Niederlanden gewann. Konrad Schütz startete mit einem Schultersieg ins Turnier, musste dann jedoch zwei Niederlagen quittieren und wurde Siebenter.

Max Schmalfuß startete bei den Kadetten in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Der Auftaktkampf ging gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister Jan Krempin vom KSK Neuss knapp mit 1:3 verloren. Und auch im zweiten Duell musste der Nachwuchsringer des KSV Pausa gegen Kether Thornton (USA) eine Niederlage hinnehmen und kam somit nicht über den 17. Platz hinaus.

Der Kleinste des dreiköpfigen KSV-Teams war am Ende der Größte beim Grizzly-Cup in Nürnberg. Henry Hocke steht noch nicht lange auf der Ringermatte. Doch in Nürnberg wurde der kleine KSV-Ringer mit gerade einmal 20 Kilo Körpergewicht zu einem echten Grizzly, bezwang Asatryan Seyran (SV Johannis Nürnberg) und Nikolie Paul (RC Kelchsau Tirol) und hielt am Ende den großen Siegerpokal in den Händen.

Nicht ganz auf das oberste Treppchen reichte es für Gunnar Frisch, der in der B-Jugend kämpfte. In seiner Vorrundengruppe traf er im ersten Kampf auf Piengta Peerawat vom AC Forchheim, den er per Schultersieg bezwang. In den weiteren Begegnungen setzte sich der Sportschüler gegen Nochovayi Filipp aus der Ukraine und Piengta Kenan vom SV Wacker Burghausen durch und stand damit im Finale. Dort traf Frisch auf Michael Welz vom SC Nürnberg, gegen den er bei einem 5:8-Rückstand in den letzten Sekunden alles auf eine Karte setzte, gekontert wurde und noch auf Schulter verlor. Dennoch eine gute Leistung, die mit Silber belohnt wurde. Noch etwas Lehrgeld zahlte Nick Metz, der fünf Mal auf die Matte musste und seine Kämpfe verlor.

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