Lengenfelder Handballer feiern fünften Sieg in Folge

Bezirksligist zeigt beim 27:19 gegen Chemnitzer seine beste Saisonleistung

Lengenfeld.

Die Bezirksliga-Handballer des VfB Lengenfeld haben am Sonntag nahtlos an die starke Leistung aus der Vorwoche angeknüpft und sich mit einem 27:19 (14:9)-Erfolg gegen die HSG Rottluff/Lok Chemnitz II, bis dahin Tabellenvierter, belohnt. Mit dem fünften Heimsieg in Folge sprang der VfB auf den siebenten Platz. Am Sonntag geht es zum Vogtlandderby beim Tabellenzweiten, dem TSV Oelsnitz.

Das erste Tor des Spiels gehörte den Chemnitzern, jedoch sollte es die einzige Führung für sie bleiben. Es dauerte es bis zur fünften Minute, ehe die Lengenfelder den ersten Treffer bejubeln konnten. Der befreite sie, und die Angriffsreihe kam immer besser in Schwung. In der Folge setzte sich der VfB auf drei Tore ab. Die Chemnitzer reagierten und stellten auf eine offensivere Deckung um. Das zeigte schnell Wirkung, die Gäste verkürzten auf 4:5. VfB-Trainer René Schille reagierte sofort, rief seine Spieler zur Auszeit und stellte sie auf diese Umstellung ein. Das führte zum Erfolg, Lengenfeld erzielte drei Treffer in Folge zum 8:4. Basis für diese Führung war eine kompakte und harte Deckungsarbeit. Der VfB hätte den Vorsprung weiter ausbauen können, verlor aber einige eroberte Bälle am eigenen Sechsmeterkreis. Diese Unkonzentriertheiten konnten die Chemnitzer allerdings nicht bestrafen. Den Schlusspunkt unter die erste Halbzeit setzte Justin Fuchs kunstvoll mit einem Dreher zum Pausenstand von 14:9 für Lengenfeld.

Die Chemnitzer nutzten zum Anfang der zweiten Halbzeit eine doppelte Überzahl und verkürzten auf 11:14. Die Lengenfelder wollten es diesmal besser machen als eine Woche zuvor in Zwickau, als sie in der zweiten Halbzeit den möglichen Sieg noch herschenkten. Ein Lauf von 6:1 Toren bis zur 42. Minute erzwang die Vorentscheidung. Die Gäste konnten zwar beim Stand von 20:14 noch einmal auf sechs Tore verkürzen, doch näher ließ der VfB die Chemnitzer nicht mehr heran.

Die Mannschaft wechselte in der Folge munter durch und baute die Führung beim 25:15 (53.) auf zehn Tore aus. In der Offensive ragte Justin Fuchs mit neun Toren heraus. In der Deckung wurde sehr gut verschoben und sich gegenseitig ausgeholfen. Die Chemnitzer betrieben zum Schluss noch etwas Ergebniskosmetik, ehe das Schiedsrichtergespann das Spiel beim Stand von 27:19 beendete. (alri)

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