Lengenfelder Handballer verpassen Sprung an die Spitze

Eine klare 19:26-Niederlage musste das Team gegen den Bezirksliga-Tabellenführer aus Hohenstein-Ernstthal hinnehmen. Vor allem die Konzentration fehlte den Gastgebern.

Lengenfeld.

Die Handballer des VfB Lengenfeld haben es verpasst, sich an die Tabellenspitze der Bezirksliga zu setzen. Die Mannschaft von Trainer Volkmar Sesselmann unterlag am Sonntag im Spitzenspiel dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer HSG Sachsenring aus Hohenstein-Ernstthal 19:26. Mit nun 8:4-Punkten aus sechs Partien sind die Vogtländer Vierter, punktgleich mit dem Dritten Mittweida und dem Fünften ZHC Grubenlampe II.

Das Heimspiel gegen die HSG Sachsenring konnten die Lengenfelder lediglich bis Mitte der ersten Halbzeit offen gestalten. Mit zwei Treffern in Folge hatte der Gast den besseren Start. Doch in den Anfangsminuten zeigte sich der Lengenfelder Angriff noch treffsicher und konnte bis zur 7. Spielminute zum 4:4 ausgleichen. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte ließ die Trefferquote der Hausherren jedoch zusehends nach. Entweder verlor man durch technische Fehler den Ball oder der Angriff blieb in der gegnerischen Abwehr hängen. Kam doch ein Wurf durch, war der oftmals sichere Beute des Gästetorhüters. Folgerichtig konnten die Hohenstein-Ernstthaler ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Beim Halbzeitpfiff lautete der Spielstand bereits 15:9 für die Gäste.

In der Pause galt es für Lengenfeld, neue Kräfte zu sammeln und sich taktisch neu zu formieren. Mit Beginn des zweiten Abschnitts agierten die Gastgeber mit einer Manndeckung gegen den starken halbrechten Rückraumspieler. Da sich die übrigen Spieler in der Abwehr sehr gut verschoben und nun auch intensiver in die Zweikämpfe gingen, fiel es der HSG schwerer, Treffer zu markieren. Doch im Angriff konnte sich Lengenfeld nicht steigern. Es wurde zwar versucht, das Tempo hochzuhalten, um den Rückstand zu verkürzen, aber es fehlte an diesem Tag die Konzentration beim Abschluss. Die Anzahl der technischen Fehler konnte reduziert, jedoch die Trefferquote nicht entscheidend erhöht werden. Wie in der ersten Hälfte blieb man aus dem Rückraum oft im gegnerischen Block hängen. Auch über die Außenpositionen leistete Lengenfeld sich zu viele Fehlwürfe.

Sachsenring hingegen verwaltete seinen Vorsprung sehr geschickt und ließ die Gastmannschaft erst gar nicht mehr in Schlagweite kommen. So stand schlussendlich für den VfB Lengenfeld in eigener Halle gegen die HSG Sachsenring die klare 19:26-Niederlage fest.

Lengenfeld: A. Rink, Böttger, P. Rink (6 Tore), Streng (1), Jung, Minnerop, Möckel (4), J. Fuchs (1), Wolf (5/davon 2 Siebenmeter), Günther (2). (tmin)

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