Meistertitel scheint schon fast vergeben

In der Fußball-Vogtlandklasse steuert Treuen dem Aufstieg entgegen. Zu den Verfolgern gehören Neumark und Netzschkau.

Reichenbach.

Zum letzten Mal in diesem Jahr stehen sich am Wochenende die Mannschaften der Vogtlandklasse gegenüber. Die Frage nach dem Meister scheint zum Rückrundenauftakt schon beantwortet zu sein. Trotz des Drei-Punkte-Abzuges kann der FSV Treuen wohl für die Vogtlandliga planen. Mit 36 von 39 Zählern hat das Team so viele Punkte auf dem Konto wie Rotschau vor zwölf Monaten. Um Platz 2 kämpfen gleich fünf Vereine, die dicht beisammen liegen. Am Tabellenende sind Schöneck/Markneukirchen, der Reichenbacher FC II und Heinsdorfergrund in Abstiegsgefahr.

Heute, 14 Uhr

Concordia Plauen - SpVgg Neumark. Beide Vereine machten in der Vorwoche trotz wackeliger Abwehrvorstellungen ganz unterschiedliche Erfahrungen. Neumark kassierte zwar einen Gegentreffer mehr als Plauen, konnte sich in Wernitzgrün aber drei Punkte gutschreiben (7:5), während Concordia beim 0:4-Debakel zu Hause gegen Jößnitz nicht wiederzuerkennen war. Angesichts dieser Pleite steht Plauen unter Zugzwang, um weiter oben mit dabei zu sein. Neumark rangiert erst zum zweiten Mal auf einem Aufstiegsplatz und will diese Position natürlich mit in die Winterpause nehmen. Auswärts blieb das Team zuletzt viermal ohne Niederlage.

Bau Weischlitz - SpVgg Heinsdorfergrund. Nach zwei Siegen ist beim Gastgeber das Selbstvertrauen zurückgekehrt. Ein leichter Aufwind ist spürbar, der mit weiteren Zählern in Form eines Sieges gegen den punktgleichen Gast untermauert werden soll. In Heinsdorf muss man sich unabhängig des kommenden Resultats Gedanken über den Verbleib in der Vogtlandklasse machen, nachdem zur sportlichen Talfahrt (acht der letzten zehn Spiele wurden verloren) noch ein Sechs-Punkte-Abzug kommt. Der größere Druck liegt bei den Heinsdorfern, die auswärts (ein Sieg, sechs Niederlagen) weiterhin die Rote Laterne tragen.

SG Jößnitz - FC Teutonia Netzschkau. Vor vier Runden sah die Welt für beide noch anders aus. Netzschkau saß mit einem Punkt Rückstand den Treuenern dicht im Nacken, während Jößnitz in der Gefahrenzone bibberte. Nun, nach Ende der ersten Halbserie, scheint den Teutonen die Luft angesichts von vier Pleiten in Folge auszugehen. Anders die SG, die drei ihrer letzten vier Begegnungen gewann und dabei auch stets kein Gegentor kassierte. Der Lohn: erstmals Rang sieben. Das erstmalige Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel in Jößnitz kennt keinen Favoriten, aber mit den Netzschkauern einen, der die Punkte dringender braucht.

Morgen, 14 Uhr:

Grün-Weiß Wernitzgrün - Reichenbacher FC II. Welches Torspektakel erleben diesmal die Fans auf dem Platz an der tschechischen Grenze? Zu Hause haben die Grün-Weißen die zweitmeisten Treffer (29) geschossen, aber auch die meisten kassiert (26). In den bisherigen drei Duellen (5:2/4:2/5:2) beider Vereine wackelten ebenfalls kräftig die Netze. Dabei ging Reichenbach aber immer leer aus. Zieht die Truppe von Neuspielertrainer Stephan Joost nun die Reißleine? Wo stehen die Wernitzgrüner wirklich? Zwei Nachholer haben ihr Bild in der Tabelle verzerrt. (omh)

Weiter spielen Heute, 14 Uhr: BC Erlbach - VfL Reumtengrün, VFC Adorf - SG Unterlosa. Morgen, 14 Uhr: SpG Schöneck/ Markneukirchen gegen FSV Treuen.

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