Merkur II auf Sprung nach oben

In der Fußball-Vogtlandklasse genießen beide obervogtländischen Vereine am Wochenende Heimrecht. Spektakel wird in Kürbitz erwartet.

Plauen.

Die Saison in der Fußball-Vogtlandklasse ist noch jung, doch alt sind die Probleme für Vogtlandliga-Absteiger VfB Lengenfeld. Bei dem hängt bereits wieder die rote Laterne. Ob er die bei der heimstarken SpVgg Grünbach-Falkenstein weiterreichen kann, scheint fraglich. Im Spitzenkampf müssen der Zweite (Heinsdorfergrund) und der Dritte (Neumark) passen. Beide sind spielfrei. Concordia Plauen könnte daher seinen Vorsprung ausbauen, sofern in Adorf gepunktet werden kann. Ein kleines Fußballfest erwartet Kürbitz, wo Weischlitz gastiert.

VFC Adorf - SV Concordia Plauen: So schwer fand Liga-Dino Adorf schon lange nicht mehr in eine Saison. Drei Niederlagen hat er bereits kassiert. Vorige Saison waren es insgesamt nur fünf. Ob der Befreiungsschlag ausgerechnet gegen den Tabellenführer glückt? Concordia blickt in der Vogtlandklasse auf dem Adorfer Platz auf eine ausgeglichene Bilanz: je zwei Siege, Remis und Niederlagen stehen zu Buche. Die Spitzenposition der Plauener täuscht. Heinsdorfergrund ist mit einer Partie weniger punktgleich.

SV Merkur Oelsnitz II - VfB Plauen Nord: Schnelles Pokal-Aus, spielplanbedingt schon zweimal pausiert - so richtig ist Merkur noch nicht in den Rhythmus gekommen. Das soll sich jetzt aber ändern und ein goldener Herbst folgen. Obwohl sie schon mehrfach spielfrei waren, haben sich die Oelsnitzer in eine hervorragende Position gebracht. Neben den Heinsdorfern sind sie noch unbesiegt. Bei einem Dreier und einer gleichzeitigen Niederlage von Concordia in Adorf würden sie sogar erstmals in der Spielklasse von der Tabellenspitze grüßen. Plauen Nord hat nach dem überraschenden 5:1-Sieg gegen Adorf Anschluss ans untere Mittelfeld gefunden. In der Saison 2017/18 begegneten sich beide das letzte Mal in der Kreisliga. Merkur gewann 3:0 und 3:2.

SG Kürbitz - FSV Bau Weischlitz: Kürbitz begann schwach mit zwei Niederlagen, ließ zuletzt aber zwei Auswärtssiege folgen. Beim FSV verläuft die Leistungskurve genau andersherum. Gegen Heinsdorf kassierte Weischlitz seine erste Heimpleite im Jahr 2019. In der Vorsaison gewann Bau beide Spiele jeweils 1:0, konnte seit dem Frühjahr aber nur einmal auswärts gewinnen (4:2 in Coschütz). Einen Außenseiter oder Favoriten kennt dieses Derby auf alle Fälle nicht. Fast 500 Fans kamen zu beiden Vergleichen in der vergangenen Saison - allein 317 zum Rückspiel im Mai -, nachdem man diesen Nachbarschaftskampf einige Jahrzehnte vergebens auf dem Terminplan suchte.

SpVgg Grünbach-Falkenstein - VfB Lengenfeld: Beste gegen schlechteste Abwehr: Die Karten sind klar verteilt. Die Spielvereinigung blieb schon drei Spiele ohne Gegentreffer und kassierte 2019 erst eine Heimpleite - am 1. Juni beim 0:2 gegen den späteren Meister Erlbach. Lengenfeld verlor seine jüngsten drei Begegnungen. Einziger Trost: Ein Durchmarsch nach unten scheint ausgeschlossen, da es aus der Zwölferstaffel höchstwahrscheinlich keinen Absteiger gibt.

Weiter spielen: SG Stahlbau Plauen - SVWildenau

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