Mindestens drei aus der Vogtlandliga fliegen raus

Fußball-Kreispokal: Am Mittwoch Achtelfinale - Syrau sitzt bei Lok nach

Plauen.

Das Achtelfinale des Kreispokalwettbewerbs sowie die Nachholpartie der zweiten Runde zwischen Lok Plauen und Syrau werden am Mittwoch ausgetragen. Überraschungself in der Runde der letzten 16 ist die SG Pfaffengrün. Sie schaltete in Runde 2 Wacker Plauen aus Noch nie zuvor strauchelte ein Vogtlandligist bei einem Vertreter der 1. Kreisklasse. Weil die Auslosung gleich drei Duelle von Vereinen der Vogtlandliga bescherte, stehen im Viertelfinale maximal noch fünf Teams aus der höchsten Liga des Kreisverbandes.

Lok Plauen - SC Syrau. Vogtlands Pokalmacht Nummer 1 ist klar favorisiert. Für die Gastgeber lief es bisher blendend: Weischlitz wurde in der vergangenen Runde rausgekegelt, in der Meisterschaft der Kreisliga sich ganz oben festgesetzt. Nur in der Saison 2012/13 schaffte Lok den Sprung in die Runde der letzten 16, das Stoppzeichen setzte damals ausgerechnet der SC (1:6).

VfB Auerbach II - VfB Mühltroff. Viermal standen beide schon im Achtelfinale, zweimal kamen sie weiter. Während Auerbach in der Meisterschaft in der Spitzengruppe mitmischt, steckt Mühltroff in der unteren Hälfte fest. Das bisher letzte Aufeinandertreffen sah in Auerbach die Mühltroffer 5:3 vorn.

VfB Plauen Nord - VFC Adorf. Eins hat der VfB dem VFC voraus: Er übersprang schon einmal die Hürde zum Achtelfinale (2011), schaffte es damals sogar ins Halbfinale. Adorf nimmt zum dritten Mal Anlauf, geht aufgrund des Klassenunterschieds leicht favorisiert ins Rennen. In der Vogtlandklasse trafen beide viermal aufeinander: Verloren hat der VFC gegen Nord dabei nie.

SV Schreiersgrün - SG Rotschau. Vor gut zwei Wochen standen sich beide im Punktspiel gegenüber. Die Schreiersgrüner gewannen 2:1. Sieben Mal standen sie schon im Achtelfinale flogen dabei nur 2012 gegen Oelsnitz und 2016 gegen Werda raus. Zweimal stand auch Rotschau im Achtelfinale (2016 und 2017), erreichte jeweils das Finale, scheiterte aber an Syrau.

SG Unterlosa - Grün-Weiß Wernesgrün. Fünf Jahre lang trafen beide nicht in einem Pflichtvergleich aufeinander. Jetzt begegnen sie sich innerhalb von vier Tagen gleich zweimal. Theoretisch hätten die Wernesgrüner ihre Sporttasche am Samstag in der Umkleidekabine in Unterlosa stehen lassen können. Der Gastgeber will im Zweijahresrhythmus bleiben, hatte 2014/15 und 2016/17 jeweils der Sprung ins Viertelfinale geschafft. Es wird eine enge Kiste erwartet.

VfB Schöneck - Fortuna Plauen. Schöneck als Überflieger der Kreisliga kann schon mal testen, ob er das Zeug für höhere Aufgaben hat. Der VfB stand zwischen 2011 und 2014 viermal in Folge im Achtelfinale. Danach war aber stets schnell Schluss. 2012 trafen beiden im Viertelfinale aufeinander. Fortuna siegte 3:1 und schaffte es bis in Finale.

SG Pfaffengrün - SC Syrau II. Wer weiterkommt, für den ist es Premiere Nummer 2. Schon das Achtelfinale war für beide Neuland. Aufgrund des Unterschiedes von nur einer Klasse scheint der Ausgang offen. Syrau II blieb bei seinen Pokalspielen bisher ohne Gegentor.

Concordia Plauen - SpVgg Grünbach-Falkenstein. Beide standen schon dreimal im Achtelfinale. Während die Grünbach/Falkensteiner stets an dieser Hürde scheiterten, kletterten die Plauener ein einziges Mal drüber (2011, 4:1 gegen Reumtengrün). Vergangene Saison gewann Concordia beide Punktspiele 1:0. Ein gutes Omen?

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