Miniaufgebot spielt mit Köpfchen

Handball-Bezirksliga: Oelsnitz siegt in Mittweida

Mittweida.

Sieben tapfere Oelsnitzer traten am Samstag als geschlossene Mannschaft auf und spielten Handball mit Köpfchen: Am Ende stand ein 34:29-Sieg des Bezirksligavierten TSV Oelsnitz beim Siebenten Fortschritt Mittweida. TSV-Trainer Philipp Bechler hatte den Gegner vorher in Plauen beobachtet und seine Männer perfekt eingestellt. Auch die Hürde Haftmittelverbot in der Mittweidaer Sporthalle meisterten die Oelsnitzer.

Der TSV führte eingangs 2:0, doch die Hausherren blieben dran, was an deren bestem Werfer, Philipp Rogler, lag. Die Oelsnitzer hatten gut ins Spiel gefunden und hätten auch den ein oder anderen Treffer mehr erzielen können. Jedoch fehlte beim Konterspiel noch die Genauigkeit. Doch das machten die Vogtländer im Laufe der Partie immer besser und variierten zwischen schnellen Kontern sowie einem ruhigen Aufbauspiel. So lagen die Oelsnitzer nach der Anfangsviertelstunde 9:7 in Führung. Dann zog die Heimmannschaft mit drei Toren in Folge zum 10:9 vorbei (18.). Das sollte aber die einzige Führung der Mittweidaer bleiben. Die Oelsnitzer legten eine Schippe drauf und machten in dieser starken Phase aus dem Rückstand eine 14:11-Führung (22.). Bis zum Seitenwechsel schmolz der Vorsprung auf ein Tor (17:16).

In der zweiten vermochten sich die Oelsnitzer nach einer guten ersten Hälfte noch zu steigern und ließen trotz fehlender Wechselmöglichkeiten nicht nach. Eine Vorentscheidung fiel in der 38. Minute. Zwar konnten die Mittweidaer da noch auf 21:22 verkürzen, doch dann gelang es den Oelsnitzern, in Überzahl auf vier Tore zum 25:21 davonzuziehen. Das war bis dahin die höchste Führung in einer engen Partie. Doch die Vogtländer ruhten sich nicht darauf aus. Mit einer immer stärkeren Deckung sowie einem gut haltenden Torhüter brachte der TSV die Mittweidaer Angreifer zur Verzweiflung. Oelsnitz dagegen gestaltete das eigene Angriffsspiel erfolgreich.

Dabei hatten die Vogtländer durch eine Variante mit zwei Kreisläufern immer wieder die Möglichkeit, von verschiedenen Positionen aus erfolgreich zum Torwurf zu kommen. So war der Oelsnitzer Vorsprung in der 40. Minute auf sechs Tore (29:23) angewachsen. Nur wenige Minuten später führte der TSV beim 31:24 sogar mit sieben Toren. Spätestens da war das Spiel zugunsten der Gäste aus dem Vogtland entschieden.

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