Motoren der Trögers stehen still

Kartsport: Mindestens bis Juli gibt es keine Rennen

Großfriesen/Plauen.

Die Rennfahrzeuge der beiden vogtländischen Kart-Piloten Niels Tröger aus Großfriesen und dessen Cousin Tim Tröger aus Plauen können derzeit nur gepflegt, nicht aber im Renntempo bewegt werden. Alle in Frage kommenden Meisterschaften sind momentan ausgesetzt, allen voran die Deutsche Kart-Meisterschaft (DKM). Nachdem der Mai-Auftakt in Ampfing abgesagt und in den Oktober verschoben worden war, hält man am DKM-Lauf in Wackersdorf Anfang Juni derzeit noch fest, was nach den neuesten Pandemie-Prognosen allerdings sehr in Frage zu stellen ist. Auch im ADAC-Kart-Masters sowie im ADAC-Kart-Cup, die quasi die zweite Liga nach der DKM darstellen, dürfte, wenn überhaupt, vor Juli in Oschersleben beziehungsweise August in Kerpen nichts losgehen.

Der Ostdeutsche ADAC-Kart-Cup ist für die Trögers auch keine Alternative, um die Zeit im Rennmodus zu überbrücken, denn in dieser Serie dürfte ein eventueller Auftakt, der zudem auf wackeligen Füßen steht, erst Ende Juli in der Rennsportarena Mülsen steigen. Da Großveranstaltungen bis Ende August untersagt sind, kommt es auf die Definition dieses Begriffs an, ob bis dahin überhaupt Kart-Rennen stattfinden werden. Möglicherweise entscheidet man sich ja für Wettbewerbe ohne Publikum oder man gibt die Kart-Pisten unter strengen Hygieneauflagen wenigstens für Trainingsfahrten frei. (sfrl)


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