Mylauer Quartett läuft aufs Treppchen

Sachsens beste Eisschnelllauf-Talente haben sich am Samstag auf der Rollbahn des TSV Vorwärts einem Formtest unterzogen. Die Vogtländer hatten gleich doppelt Grund zur Freude.

Mylau.

Mit knapp 100 Teilnehmern hat der zentrale Rollwettkampf des Sächsischen Eissportverbandes am Samstag bei seiner zehnten Auflage auf der Rollbahn des TSV Vorwärts Mylau eine Rekordbeteiligung gefunden. Nur einmal musste der Wettkampf auf Inline-Skatern, den es seit Einweihung der Rollbahn im Jahr 2007 gibt, wegen des Wetters abgesagt werden.

"Wir haben ein richtig gutes Starterfeld, vor allem aus den Hochburgen des Eisschnelllaufes", freute sich der Mylauer Cheftrainer Reiner Roth, der als Schiedsrichter in Aktion war. Vier seiner Schützlinge standen am Ende auf dem Siegertreppchen. Die Zehn- bis Zwölfjährigen hatten Läufe über 250 und 500 Meter zu absolvieren. Bei den 13- bis 15-Jährigen waren es 500 und 1000 Meter. Leon Menard gewann in der Altersklasse (AK) E1 männlich mit großem Vorsprung. Auch die Goldmedaille in der AK C blieb in Mylau. Benjamin Derksen gewann vor seinem Vereinskameraden Johann Baron. Lea Martin vom TSV Vorwärts wurde in der AK D 2weiblich Dritte.

Die meisten Medaillen konnte der Eisschnelllauf Club Chemnitzmit nach Hause nehmen, der auch die meisten Sportler mitgebracht hatte. 18 Eisschnellläufer des Vereins standen auf dem Treppchen. "Der Chemnitzer Trainer hat mir gesagt, dass sich seine Sportler das ganze Jahr auf den Wettkampf hier freuen. Im Sommer gibt es sonst keine Wettkämpfe für die Eisschnellläufer", so Reiner Roth. Sechsmal konnte der Eislaufverein Dresden nach dem Edelmetall greifen. Zweimal war der Crimmitschauer Polizeisportverein erfolgreich. Am effektivsten waren die Mylauer mit vier Medaillen bei sieben Startern. Die Goldmedaillen überreichte TSV-Urgestein Adolf Förster (97).

Nach dem Zentralen Rollwettkampf folgten die Sonderläufe für die Altersklassen, die nicht an der Landeswertung teilnehmen. Diese wurde ausschließlich von Mylauer Sportlern bestritten. Dabei siegten Jacob Seifert, Lena und Sara Mothes sowie Richard und Friedrich Kätzel in ihren Altersklassen. Petrus hatte ein Einsehen und schickte erst nach dem letzten Lauf ein paar Regentopfen auf die Bahn. Der Wettbewerb ging ohne Verletzungen über den Asphalt. Die Sportler der Abteilung Eisschnelllauf des TSV ließen den Tag mit dem Ablegen der Prüfungen für das Sportabzeichen und einem gemütlichen Grillabend ausklingen.

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