Nach bitterem 1:3 in Leipzig: Oelsnitz auf Abstiegsplatz

Volleyball-Regionalliga: VSV hält nur einen Satz mit und hofft auf Samstag

Oelsnitz.

Der VSV Oelsnitz hat am Sonntagnachmittag in der Volleyball-Regionalliga mit dem 1:3 (15:25/22:25/25:23/16:25) beim TSV Leipzig seine zweite Niederlage in Folge kassiert. Die Sperken konnten dabei zu keiner Zeit ihrem eigenen Anspruch gerecht werden und stehen nach vier Spielen als Achter auf einem Abstiegsplatz. Die Vogtländer sind allerdings die einzige Mannschaft in der Neunerstaffel, die erst vier Partien absolviert hat. Und der Rückstand auf Platz 6 beträgt nur zwei Punkte.

Die neu formierte Oelsnitzer Mannschaft hatte hoch motivierten Leipzigern von Beginn an nur wenig entgegenzusetzen. Die Gastgeber spielten aggressiv und locker auf. Beide Attribute suchte man auf Oelsnitzer Seite vergebens. So bestimmte der TSV das Spiel und Oelsnitz suchte nach sich selbst. Die Sätze eins und zwei gingen hochverdient an die Gastgeber. Wie in den vergangenen Spielen gelang es dem VSV erst im dritten Durchgang, tatsächlich am Spiel teilzunehmen. In dieser Phase hielt der VSV dagegen, ging erfolgreich mehr Risiko und bewies dem Gegner und sich selbst, was das Team über Jahre in der Regionalliga ausgezeichnet hat. Wer nach dem Satzgewinn im dritten Durchgang jedoch eine Wende im Spiel erwartete, wurde enttäuscht. Während Leipzig sich wieder steigerte, fehlte auf Seiten der Sperken im Aufschlag- und Angriffsspiel die Qualität, um tatsächlich eine Wende herbeizuführen. Wie in den ersten zwei Sätzen stand Oelsnitz am Ende verdientermaßen mit leeren Händen da.

Die Niederlage gegen den Aufsteiger bestätigt eine Befürchtung, die man in Oelsnitz nach den ersten drei Partien bereits haben musste: Die junge und verletzungsgeplagte Sperken-Truppe wird dieses Jahr alle Hände voll zu tun bekommen, um sich in der Regionalliga zu behaupten. Beim VSV man daher nun alles daran setzen, bereits in der kommenden Woche einen Befreiungsschlag zu schaffen. Gegen die zweite Vertretung des VC Dresden wird das jedoch alles andere als einfach. Die Dresdner stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und haben drei ihrer fünf Spiele gewonnen. Ein Sieg erfordert insbesondere, dass die Sperken ihre Trainingsleistungen auf das Spielfeld bringen und sich weniger selbst im Weg stehen. Mit dem Oelsnitzer Publikum im Rücken könnte es dann am Samstag einen ganz wichtigen Schritt in die richtige Richtung geben. (mha)

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