Nachwuchs holt Titel ins Göltzschtal

Die U-14-Wasserballer aus Auerbach und Netzschkau sind ungeschlagen Landesmeister geworden. Ausruhen will sich das Team auf diesem Erfolg aber nicht.

Görlitz.

Einen besseren Start ins neue Jahr hätte sich die Wasserball-Spielgemeinschaft Fortuna Auerbach/Nema Netzschkau wohl kaum wünschen können. Die U-14-Mannschaft hat am Samstag in Görlitz mit zwei klaren Siegen den Titelgewinn in der Landesmeisterschaft perfekt gemacht. Trainer Robert Müller war absolut happy. "Wir sind mit dem Ziel, eine Medaille zu holen, in die Saison gestartet. In den ersten Spieltagen hat sich dann abgezeichnet, dass es sogar Gold werden kann. Dass es so deutlich wird, hat mich selbst überrascht."

Nachdem Auerbach/Netzschkau am Spieltag zuvor die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten SVV Plauen schlagen konnte, ging es in Görlitz um die Goldmedaille. Zuerst mussten die Vogtländer gegen die jungen Gastgeber vom SV Lok Görlitz ins Wasser. Der Sieg (14:2) war eingeplant und ungefährdet, sodass der Göltzschtal-Nachwuchs das Spiel nutzte, um die Weihnachtsmüdigkeit aus den Knochen zu schütteln und alle Nachrücker zum Einsatz zu bringen.

Das Finale des Spieltags war das Duell um die Meisterschaft gegen die HSG TH Leipzig. Trainer Robert Müller beschwor die Mannschaft, konzentriert zu spielen und alle Kraftreserven auszuschöpfen, um sich mit dem Meistertitel zu belohnen. Es war anfangs ein Spiel auf Augenhöhe, und die ersten beiden Viertel gingen mit 2:1 und 3:1 an die Vogtländer. Dabei war jedes Tor hart erkämpft. Mit zunehmender Spielzeit ging jedoch den Leipzigern die Puste aus, sodass am Ende ein klares 11:2 zu Buche stand. Da die Truppe aus Leipzig bereits der Plauener Mannschaft unterlegen war, mussten sie sich mit den Bronzemedaillen begnügen und Silber ging in die vogtländische Spitzenstadt.

Bereits am Wochenende steht für die Wasserball-Talente aus Auerbach und Netzschkau in Potsdam die Vorrunde des Ostdeutschen Pokals auf dem Plan. Dort trifft man erneut auf die Sportfreunde aus Leipzig, dazu den Favoriten vom OSC Potsdam und die Spielgemeinschaft Neukölln. Dabei hofft man auf mindestens einen Sieg gegen Leipzig und damit auf die Teilnahme am Endrundenturnier Ende Januar erneut in Potsdam. (rals/tyg)

Aufgebot Auerbach/Netzschkau spielte mit R. Purfürst, S. Fritzsche, L. Karig, E. Möller, J. Kroll, S. Scheibchen, L. Schneider, K. Schwämmlein, F. Herrmann. Nicht beim letzten Spieltag dabei: J. Luckner, Y. Kramer, L. Hilbert,, A. Rudolph.

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