Nächste Klatsche für Grün-Weiß Mehltheuer

Kegeln, 2. Bundesliga: Nach der Abreibung in Markranstädt gab es auch gegen Ohratal zu Hause ein Debakel

Mehltheuer.

Gegen überzeugende Gäste aus Ohratal setzt es am Wochenende für die SG Grün-Weiß Mehltheuer in der 2. Bundesliga der Kegler zu Hause eine verdiente 1:7-Pleite. Einzig Alexander Kelz konnte einen Mannschaftspunkt für die Mehltheurer erkämpfen.

Für die Grün-Weißen begannen Thomas Großer und Daniel Höring den Wettkampf im Starterpaar. Großer unterlag Marc Schunke 1:3 (5621:597). Auch Höring musste sich mit 1:3 Sätzen (584:613) geschlagen geben. Er spielte gegen Jörg Arcularius. 0:2 und 65 Kegel Rückstand nach den ersten beiden Partien.

Andy Spranger und Stefan Großer sollten das Heimteam zurück ins Spiel bringen, aber auch ihnen gelang kein Punktgewinn. Beide reihten sich in die 1:3-Niederlagen-Serie ein. Spranger hatte gegen Silvan Meinunger das Nachsehen (561:606). Im Nachbarduell unterlag Großer (593) dem Tagesbesten Daniel Roland mit 629 Kegel. So zogen die Gäste aus Ohratal frühzeitig mit 4:0 Punkten davon. Bei 144 Kegeln weniger war schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an ein Unentschieden, geschweige denn einen Sieg zu denken.

Für Lutz Möckel und Alexander Kelz ging es nun um Ergebniskosmetik. Für den Mehltheurer Kapitän Möckel reichte es nur zum 1:3 (570:586) im Duell gegen Lucas Müller. Den Ehrenpunkt sicherte Kelz beim 3:1 über Oliver Henke/Florian Erdmann (558). Henke musste nach 60 Wurf verletzungsbedingt durch Erdmann ersetzt werden. Kelz erspielte mit 628 Kegel den deutlichen Bestwert bei den Gastgebern.

Am Ende fuhren die Gäste aus dem Ohratal einen ungefährdeten 7:1-Erfolg ein, denn neben fünf Duellsiegen sicherten sie sich auch die Kegelwertung deutlich mit 3499:3589 Kegel.

Von der erhofften Leistungssteigerung nach der Klatsche in Markranstädt war bei den Grün-Weißen nicht viel zu sehen, deshalb war diese Niederlage gleichermaßen bitter wie auch verdient. Dank der Ergebnisse der Konkurrenz liegt die SG Grün-Weiß Mehltheuer weiterhin auf dem 5. Rang, nun aber mit 5:7 Punkten. Direkt dahinter rangieren mit 4:8 Zählern der ATSV Freiberg und der SV Motor Mickten-Dresden auf den Plätzen 6 und 7. Nach oben ist nun schon eine Lücke entstanden, denn der SV Wernburg (4. Platz) hat bereits 9:3 Punkte auf dem Konto. Eben mit diesen Wernburgern streitet man sich am kommenden Wochenende um den Einzug in die nächste Pokalrunde. (lff)

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