Neben dem Ligenalltag geht der Blick auf die WM-Matten

Mit dem RSK Gelenau stellt sich das nächste erzgebirgische Team bei den Regionalligaringern des AV Germania Markneukirchen vor. Die wollen sich nicht von der Tabellenspitze verdrängen lassen.

Markneukirchen.

Die Regionalligaringer des AV Germania Markneukirchen wollen am Samstagabend, ab 19.30 Uhr in der heimischen Trainings- und Wettkampfhalle an der Schützenstraße mit dem RSK Gelenau ihre vierte Hürde nehmen. Der Kontrahent aus dem Erzgebirge erwies sich in den bisherigen Vergleichen immer als unberechenbar. "Wenn die Gelenauer mit voller Kapelle antreten, kann es schon mal richtig knapp werden", warnt der Vorsitzende des AV Germania, Jens Berndt. Er verweist auf die beiden Auftaktsiege des RSK zuhause gegen Potsdam (19:4) und bei der WKG Pausa/Plauen (15:14). Erst am dritten Kampftag rutschten die Ringer um Trainer René Schreiter beim SV Luftfahrt Berlin aus, wo sie ersatzgeschwächt antraten und 13:18 den Kürzeren zogen.

Neu im Gelenauer Aufgebot stehen Marius Megier (aus Weißwasser), Rafar Abdul Ahmadi (aus Greiz), Martin Hettler (aus Luckenwalde) und Cezary Sadowski, der aus Polen kommt. Mit Daniel Franke, Kamil Wojciechowski und Fabian Jänicke hat Gelenau drei erfahrene Ringer in seinen Reihen, die zu Punktgaranten in der Staffel gehören. "Die Zuschauer können sich auf einen spannenden Kampfabend einrichten", so Germania-Trainer André Backhaus, der einen heißen Tanz verspricht.

Zu einem besonderen Duell kommt es im Limit bis 71 Kilogramm, wenn Maximilian Simon, der vor der vergangenen Saison von Weißwasser nach Markneukirchen kam, auf Marius Megier trifft, der für diese Meisterschaftsrunde vom SVGrün-Weiß Weißwasser zum RSK Gelenau wechselte. Beide trainieren im Bundesleistungszentrum Frankfurt an der Oder und kennen sich natürlich genau. Auch im Limit bis 98 Kilogramm dürfte es zwischen Lukasz Dublinowski auf Markneukirchener Seite und Gelenaus Kamil Wojciechowski heiß hergehen.

Indes richten sich die Blicke der Markneukirchener Ringerfans am Freitag und Samstag auch auf die kasachische Hauptstadt Nursultan, in der derzeit die Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Der Ex-Markneukirchener Johann Steinforth kommt dort in der 74-Kilogramm-Klasse zum Einsatz. Er rückte für den angeschlagenen Kubilay Cakici nach. "Natürlich verfolgen wir die Kämpfe über den Livestream am heimischen PC, drücken vor allem den deutschen Ringern, insbesondere denen aus unserer Region die Daumen", so Jens Berndt. Doch auch beim Namen des finnischen Trainers Marko Yli Hannuksela schlagen die Herzen der Germania-Anhänger höher. Er war zu Markneukirchener Erstligazeiten eine Säule der Mannschaft.

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