Neuer Trainer von seinem jungen Team begeistert

Volleyball-Sachsenklasse: VSV Eintracht Reichenbach siegt bei den LE Volleys IV 3:0 (25:11, 25:15, 25:18)

Reichenbach.

Einen perfekten Einstand hat das junge Team des Aufsteigers VSV Eintracht Reichenbach in der Sachsenklasse West gefeiert. Die Mannschaft um den neuen Trainer Mario Walden setzten sich am Samstag bei den LE Volleys IV klar 3:0 durch. "Die Mannschaft ist im Stamm zusammengeblieben, einige gute Spieler, die durch Studium und Ausbildung zuletzt gefehlt hatten, sind zurückgekehrt. Das betrifft zum Beispiel Max Kunert, der drei Jahre beim VC Zschopau war und dort Erfahrungen in der Dritten Liga sammelte", so Walden.

Schon die Vorbereitung hatte den Trainer optimistisch gestimmt. "Wir haben jedes Mal mindestens zwölf Volleyballer dabei, viele junge Leute vor allem. Der Gewinn unseres eigenen Turnieres war schon ein Fingerzeig. Eine Woche vor Saisonstart hatte uns der VC Zschopau II noch zu einem Trainingsspiel auf den Rabenberg eingeladen. Der hat uns beim 1:3 zwar ordentlich zerpflückt, aber immerhin haben wir einen Satz gewonnen."

Das Vertrauen in seine Mannschaft und die Erfahrungen seiner ersten Monate - Walden übernahm die Reichenbacher am 1.Mai - lassen den Trainer ein ehrgeiziges Ziel formulieren: "Wir wollen in die Sachsenliga!" Als härteste Konkurrenten auf diesem Weg schätzt er den SSV Egidien und den VSV Oelsnitz II, aber auch den SV Reudnitz II ein. Die Oelsnitzer sind am 5. Oktober auch der nächste Gegner des VSV Eintracht.

Das Spiel in Leipzig war schon mal eine eindeutige Sache für die Reichenbacher. Die LE Volleys wurden über drei Sätze deklassiert, wobei Walden den Ball flach hält: "Die Leipziger Abwehr war unsortiert, das bleibt nicht die ganze Saison so." Walden kennt den Leipziger Volleyball aus dem Effeff, schließlich hatte er in der Sachsenmetropole in den vergangenen Jahren seinen Wirkungskreis. "Reichenbach ist jetzt meine dritte und sicher auch letzte Station. Angefangen habe ich in Suhl, danach ging es nach Leipzig, wo ich auch beruflich tätig war und als Trainer in der Regionalliga und als Co-Trainer in der Bundesliga viele Erfahrungen sammeln konnte", blickt der 58-Jährige zurück.

Da er in Mohlsdorf bei Greiz zu Hause ist, wenige Autominuten von Reichenbach entfernt, kam ihm das Angebot der Eintracht-Verantwortlichen sehr entgegen, das Sachsenklasse-Team zu übernehmen. "Ich war schon war ersten Training angetan", versichert Walden. Um den Reichenbacher Volleyball weiter voranzubringen, würde er sich einen Zusammenschluss der drei Vereine FSV, VSV Eintracht und WSG Oberreichenbach wünschen. Erste Kontakte dazu gebe es bereits. (pj)

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