Oelsnitzer Frauen gehen beim Schlusslicht auf Torejagd

Die Handballerinnen des TSV stehen diese Saison den erfolgreichen Männern des Vereins in nichts nach. Derweil ärgern sich die Klingenthaler über eine dürftige Leistung.

Oelsnitz/Klingenthal.

Platz 1 in der Bezirksliga der Männer, Platz 3 in der 1. Bezirksklasse der Frauen - nur einen Zähler hinter dem Spitzenreiter - bei den Handballern des TSV Oelsnitz freut man sich bislang über eine starke Saison. Vogtlandmeister Klingenthal bezog derweil in Rodewisch seine erste Saisonniederlage.

1. Bezirksklasse Frauen: HV Oederan - TSV Oelsnitz 18:31 (7:12): Mit Leichtigkeit dominierten die Oelsnitzerinnen von Beginn an das Spiel beim Tabellenletzten, obwohl einige Spielerinnen der Stammformation fehlten. Köster eröffnete die Torejagd für den TSV. Sie sollte mit 14 Treffern beste Oelsnitzer Torschützin werden. Die Vogtländerinnen spielten schnell und taktisch klug, auch Ersatzkeeperin Rose bot eine tolle Leistung mit super Reflexen. Oederan gab zwar alles um mitzuhalten, kam mit der Rückraumwerferin auch zu Torabschlüssen, doch mit Anpfiff der zweiten Halbzeit agierte die Heimmannschaft teilweise wie ausgewechselt. Zuvor Gelungenes missglückte, während Oelsnitz noch einmal aufdrehte. Vor allem Schererova, Köster und Starcevic setzten einen Treffer nach dem anderen, sodass es dem HV Oederan trotz der voll besetzten Ersatzbank nicht möglich war mitzuhalten. Am Sonntag, 14 Uhr wartet nun im Heimspiel in der Sporthalle Oelsnitz der punktgleiche Tabellenvierte HC Annaberg-Buchholz. (kfe)

Oelsnitz:Rose - Steudel (1 Tor), Köster (14/davon 2 Siebenmeter), Popp, Schererova (9), Starcevic (6), Büttner, C. Papst, F. Papst (1), Rummich

Kreisliga Vogtland Männer: Rodewischer Handballwölfe II - HV 90 Klingenthal 31:29 (14:8): Klingenthal zeigte in der ersten Hälfte eine dürftige Leistung und ließ nahezu alles vermissen, was für ein erfolgreiches Handballspiel notwendig ist. Genau diese Punkte führten schon in der vergangenen Saison zur Auswärtsniederlage in Rodewisch und wurden natürlich vor dem Spiel angesprochen. Doch hat das die Mannschaft nicht aufgenommen. Sie zeigte sich in Angriff und Abwehr kraft- und ideenlos. In der Defensive fehlte der Zugriff, man war stets den berühmten Schritt zu spät. Dem Angriff fehlte die Bewegung ohne Ball, dadurch der HV 90 man keinen Druck aufbauen und war zu berechenbar. Hinzu gesellte sich vorn wie hinten eine zu hohe Fehlerquote. Diese Unzulänglichkeiten nutzen die gut aufgestellten und abgeklärt aufspielenden Gastgeber konsequent aus und enteilten. In den letzten fünf Minuten vor der Pause fand Klingenthal besser ins Spiel, ließ jedoch wiederholt klare Einwurfmöglichkeiten liegen. Nach dem Wechsel zeigte sich der HV 90 in der Offensive deutlich effektiver, spielte seine Angriffe besser und konsequenter aus. Dennoch fehlte weiter der richtige Zugriff in der Deckung, wodurch Rodewisch in Führung blieb. In den letzten fünf Minuten konnte Klingenthal bis auf 29:30 verkürzen, war dem Ausgleich nahe. Zwei technische Fehler der Rodewischer blieben aber durch die Schiedsrichter unbestraft, wodurch die Wölfe mit dem 31.Tor für die Entscheidung sorgten. (hvk)

Klingenthal: Hahmann, Hahn, Hennig (1), Renz, A. Ludwig (11), Reißmann (9), Hammer, Pöhland (1/1), Grohmann (7), Unterdörfer, N.Ludwig, Weißbach

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