Oelsnitzer treffen das Tor nicht

Fußball-Landesklasse: Olbernhau schlägt Merkur 2:0 - Chancenverwertung miserabel

Olbernhau.

Verkehrte Welt am Sonntag im Olbernhauer Stadion an der Blumenauer Straße: Der SV Merkur Oelsnitz bestimmte über weite Strecken die Partie der Fußball-Landesklasse beim Mitaufsteiger, erspielte sich riesige Chancen, verlor aber 0:2. Nach der zweiten Niederlage in Folge, einer besonders bitteren, rutscht Merkur auf den neunten Rang ab, Olbernhau bleibt Fünfter.

"Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, aber so viele Riesen-Bretter vergeben", sagte Merkurs Trainer Jens Starke, der sich noch lange nach dem Abpfiff ärgerte. "Das Olbernhauer Tor war wie vernagelt, zweimal haben die den Ball sogar von der Linie gekratzt. Wir hätten noch bis Montagfrüh spielen können und hätten das Ding nicht im Tor untergebracht."

Tatsächlich trumpfte Merkur nach dem 0:1-Rückstand durch Schäfers Kopfball ganz stark auf, übertraf sich aber im Versieben bester Tormöglichkeiten. Heydeck, dessen Kopfstoß an der Latte landete, hätte den verdienten Ausgleich herstellen müssen.

Nach Wiederanpfiff vergaben die Oelsnitzer noch ein halbes Dutzend hochkarätiger Möglichkeiten. Merkurs Offensive um Schuch, Hofmann und Merkel klebte das Pech am Stiefel, mehrfach verwehrten die Einheimischen mit Glück und Geschick der Kugel gerade noch den Weg über die Linie. Zu allem Überfluss wurden die vehement anrennenden Vogtländer sogar noch ausgekontert, Schuster machte eine gute Viertelstunde vor dem Ende mit dem 2:0 für die Erzgebirger den Deckel drauf.

Am Sonntag, 15 Uhr empfangen die Oelsnitzer den BSV Gelenau zum nächsten Punktspiel.

Statistik

Oelsnitz: P. Penzel - S. Penzel (62. Steinel), Persigehl, Müller, Hinte, Nguyen Tan (77. Oehm), Zenner, Heydeck, Merkel (77. Kreul), Hofmann, Schuch; Tore: 1:0 Schäfer (16.), 2:0 Schuster (72.). SR: Haubner (Meerane). Zuschauer: 196. (tgf)

Der VFC Plauen II hat am Sonntag im Vogtlandderby der Landesklasse beim SV Kottengrün das ganze Spiel über den Ton angegeben und klar 7:0 gewonnen. Auch in dieser Höhe war der Sieg des Spitzenreiters, der wunderschön herausgespielte Tore erzielte, verdient. Für den Gastgeber war nichts zu holen, auch wenn einige unglückliche Situationen zu der hohen Niederlage beitrugen. Es trafen Ludwig (2), Lucenka, Zerrenner, Baumann, Martynets und Wülfert. Sechs Spieltage vor Schluss hat der VFC II sechs Punkte Vorsprung auf Platz 2. (ltr)

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