Oldie-Teams spielen in Adorf groß auf

Das 21. Beachvolleyballturniers des ESV Lok hat am Wochenende ein Rekord-Starterfeld angelockt. Der Großteil der Siege ging an Paare mit viel Erfahrung.

Adorf.

Der Beachvolleyball lebt. Dieses Fazit konnten die Organisatoren nach dem dreitägigen WG-Adorf Beach Cup am Wochenende ziehen. Denn das schon zum 21. Mal ausgetragene Beachvolleyball-Turnier des ESV Lok Adorf verzeichnete trotz der Corona-Einschränkungen, die keine Zuschauer zuließen, ein Rekordteilnehmerfeld. 45 Teams gingen in den fünf ausgeschriebenen Turnieren ans Netz.

Da in diesem Jahr viele Turniere durch die Hygienevorschriften ausfallen, sind gerade die wenigen stattfindenden Wettbewerbe sehr gefragt. Die Adorfer Veranstalter konnten mit ihrem Hygienekonzept unter freiem Himmel die Abstandsregeln auf der weitläufigen Vereinsanlage des ESV Lok im Adorfer Ortsteil Arnsgrün sehr gut umsetzen. Schönes Beachwetter, tolle Stimmung und die von vielen Teilnehmern als angenehm empfunden Atmosphäre wurden den aus ganz Sachsen, Oberfranken und sogar dem benachbarten Tschechien vom Volleyballklub Asch angereisten Sportlern an allen drei Tagen geboten.

Denn schon am Freitag spielten die Oldies beim sogenannten Mumiencup, in dem beide Spieler zusammen mindestens 75 Jahre sein müssen, sowie die Quattro-Mixed-Teams, bei denen das Team "Fresst Sand" aus dem Erzgebirge gewann, bis zum Sonnenuntergang. Und gerade die Oldies sollten noch beweisen, dass sie immer noch die "Goldies" sind. Denn zum einen zeigten die Gewinner des Mumien-Cups vom Freitag, die Oelsnitzer Brüder Matthias und Jürgen Hanitzsch, mit ihrem Sieg im Männerfeld am Samstag, dass sie auch der jüngeren Konkurrenz von nah und fern noch Paroli bieten können. Zum anderen spielten sich im mit 16 Mannschaften komplett besetzten Mixedwettbewerb am Sonntag die beiden ältesten Teams über die Verliererrunde bis ins Finale. Im rein vogtländischen Endspiel konnten sich Martin Watzula und Elisabeth Jacob vom ausrichtenden ESV Lok Adorf in einem Dreisatzkrimi gegen das Ehepaar Kristin und André Glöckner vom VSV Fortuna Göltzschtal knapp durchsetzen. Einzig im Damenfeld dominierten die Bayreutherinnen Katharina Weigel und Alicia Kramer mit ihrer Spritzigkeit und jugendlichen Frische das Feld.

Der ESV Lok Adorf hofft, dass die kommende Punktspielhallensaison im Herbst wieder normal starten kann. Wer sich bis dahin fürs Volleyballspielen im Verein interessiert, der ist von den Adorfern immer gern auf ihrer Sportanlage gesehen. Trainingszeiten sind immer Mittwoch und Freitag ab 18 Uhr.


Die Erstplatzierten im Überblick

Frauen: 1. Weigel/Kramer (BSV Bayreuth), 2. Fischer/Muslijevsky (Eintracht Reichenbach/VVV Plauen),

3. Beyer/Schilling (SV Hormersdorf).

Männer: 1. Hanitzsch/Hanitzsch (VSV Oelsnitz), 2. Ebert/Rezai (Chemnitzer SGH/Volleys Zwickau), 3. Watzula/

J. Schubert (Lok Adorf/VSV Oelsnitz).

Mixed: 1. Watzula/Jacob (Lok Adorf), 2. Glöckner/Glöckner (VSV Fortuna Göltzschtal), 3. Prause/Ritter (LWV Geringswalde).

Quattro Mixed: 1. Fresst Sand (WSG Schwarzenberg-Wildenau), 2. The Friends (Volleys Zwickauer Land),

3. Auf geht's (Lok Adorf).

Oldies: 1. Hanitzsch/Hanitzsch (VSV Oelsnitz), 2. Hertel/Weber (Turbine Leipzig/SSV St. Egidien), 3. Watzula/

A. Schubert (Lok Adorf).

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