Platz 2 ist immer noch in Reichweite

Volleyball, Bezirksklasse: Schöneck vor Heimspieltag

Schöneck.

Trotz einer 0:3-Niederlage vergangenes Wochenende beim Jacober VV in Mülsen haben es die Volleyballerinnen des VfB Schöneck noch selbst in der Hand, den zweiten Platz in der Bezirksklasse West zu erreichen. Durch die zahlreichen Verlegungen in der Staffel hat der gegenwärtig auf Platz 4 stehenden VfB zwei beziehungsweise sogar vier Spiele weniger absolviert als die Konkurrenten um die Vizemeisterschaft. Nur Spitzenreiter SV Ortmannsdorf I ist nicht mehr zu erreichen. Morgen ab 14 Uhr erwarten die Schöneckerinnen den aktuellen Tabellendritten VfL Wildenfels sowie Schlusslicht Lok Glauchau/ Niederlungwitz. In der folgenden Woche muss der VfB zum Sechsten nach Werdau und am 2. sowie 8. April ist Schöneck wieder Gastgeber für die restlichen drei Heimspiele.

Zum Jacober VV fuhren die VfB-Frauen ohne Spielertrainerin Tina Stapelfeldt, die berufsbedingt fehlte. Die Traineraufgaben übernahm Libera Silvia Dick. Schöneck begann motiviert und führte bis zum 9:8 knapp. In der Folge erzielte das Team jedoch nur einen Punkt bei neun für die Gastgeberinnen und geriet somit 10:17 in Rückstand. Der elfte Punkt führte durch einen Tritt einer Gegnerin auch noch zur Verletzung von Mittelblockerin Jasmin Stapelfeldt, die danach durch Sophie Leonhardt ersetzt werden musste. Der Jacober VV baute die Führung aus und gewann den ersten Satz klar 25:17.

Im zweiten Durchgang war bis zum Ende alles offen. Die Mülsenerinnen führten zwar fast von Beginn an, doch der Vorsprung variierte mehrmals zwischen nur einem und vier Punkten. Beim 22:23 keimte Hoffnung auf, jedoch musste Schöneck auch diesen Satz mit 22:25 Zählern abgeben. Im dritten Satz führte Schöneck bereits 10:6, ließ sich einholen (13:13) und übernahm erneut das Zepter (18:16). Doch schaffte es das Team nicht, ordentlichen Angriffsdruck aufzubauen, während die Gastgeberinnen im Angriff viele Punkte erzielten und ihre Größenvorteile zu nutzen verstanden. Außerdem profitierten sie maßgeblich vom Heimvorteil. Immer wieder landeten Annahmen und hohe Zuspiele der Gäste an der flachen Decke. Die fehlende Freizone ließ bei Aufgabe und Abwehr außerdem zu wenige Möglichkeiten. Auch dieser Satz ging mit 25:21 an den Jacober VV. (tsd)

Schöneck: Bräutigam, Damisch, de Bernardo, M. Dick, S. Dick, Glaß, Leonhardt, Metzner, Pasemann, J.Stapelfeldt, Wappler.

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