Plauener erneut im Bundeskader

Leichtathletik: Gering mit Teamkollegen berufen

Plauen.

Jedes Jahr im Spätherbst gibt der Deutsche Leichtathletik-Verband seine Bundeskaderathleten für das kommende Kalenderjahr bekannt. In dieser Liste findet sich auch der Plauener Julian Gering. Er wurde gemeinsam mit seinem Teamkollegen von der LAV Reichenbach, Tom Förster, in den Nachwuchskader 1 berufen. Damit bekommt der Schüler des Plauener Diesterweg-Gymnasiums wie im vergangenen Jahr das Vertrauen des Verbandes in seine Leistung ausgesprochen. Ausschlaggebend dafür waren der Gewinn des Deutschen Meistertitels über 1500 Meter im Sommer in Ulm sowie der der zweite Platz bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften im Frühjahr in Ingolstadt.

An die Erfolge des Frühjahrs wollte Gering im Herbst beim Deutschen Crosslauf-Cup, der gleichzeitig die Qualifikation für die Cross-EM im Dezember in Lissabon darstellte, anknüpfen. Mit seinen Leistungen bei den Vorbereitungsläufen Palma-Marathon (5. Platz über 10 Kilometer) und Frankfurt-Marathon (1. Platz in der Marathon-Staffel) war der Plauener nur bedingt zufrieden. Das gezielte Training in Hinblick auf die Wettkämpfe in Pforzheim und Darmstadt war bereits im vollen Gange, als der von Udo Hendel trainierte Sportler aufgrund körperlicher Probleme ausgebremst wurde. "Mein Körper hat einfach eine Pause gebraucht, das hat sich an mehreren Stellen gezeigt. Ich bin in ein Leistungstief gefallen und hätte nicht meine gewohnte Leistung abrufen können", so Gering. Daraufhin beschloss er mit den betreuenden Ärzten am IAT Leipzig, eine 14-tägige Sportpause einzulegen.

Um dem kühlen, nassen Winterwetter zu entfliehen, wollte Gering am Neujahrstag ins Trainingslager ins portugiesische Monte Gordo fliegen. Dort bereiten sich einige der besten Ausdauerläufer Europas auf die Hallensaison vor.

"2019 wurde ich Deutscher Meister. Da ich eine Weiterentwicklung anstrebe, ist die logische Konsequenz, dass ich das erste Mal international für Deutschland starten möchte. Die Normzeiten für die U-20-WM in Nairobi sind verdammt hart und überhaupt nur machbar, wenn ich gesund durch die Vorbereitung komme", so Gering.

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