Plauener siegt erneut

57 Aktive haben sich am Sonntag beim 30. Klingenthaler Aschberglauf unter winterlichen Bedingungen einer besonderen Herausforderung gestellt. Schließlich beträgt der Höhenunterschied 359 Meter.

Klingenthal.

Es sind "nur" 4,8 Kilometer, doch die haben es in sich: Das bekommen die Aktiven, die sich der Herausforderung beim Aschberglauf stellen, immer wieder aufs Neue zu spüren. Immerhin ist zwischen Start und Ziel ein Höhenunterschied von 359 Metern zu überwinden.

Am Sonntag war es doppelt schwer. Denn es war eine sehr winterliche Veranstaltung, die der VSC Klingenthal gestartet hatte. Bei Kälte und Schnee waren es 57 Aktive, 13 Radfahrer und 44 Läufer, die es ins Ziel geschafft haben.

Der schnellste Radfahrer auf dem Berg war nach 15:07.3 Minuten Andreas Lumme vom Winax Racing Team. Der 37-jährige hat das Rennen jetzt zum fünften Mal in Folge gewonnen. "Durch die Kälte war es diesmal schon nicht so einfach. Gerade an den Fingerkuppen hat man sie gespürt", erklärt der gebürtige Plauener, der heute in der Nähe von Hof lebt. Auch die Konkurrenz aus Tschechien sei sehr gut unterwegs gewesen. Auf die Frage, warum er den Aschberg immer wieder bezwingt, sagt Lumme: "Es ist ein Traditionsrennen in der Region und das gehört einfach mit rein ins Programm."

Die schnellste Frau auf zwei Rädern war Jana Richter mit 17:55.6 Minuten. Bei den Läufern hatte Stephan Mende vom Triathlon-Team Vogtland das Rennen für sich entschieden. 22:04.1 Minuten brauchte er, um den Aschberg zu erklimmen. Stephan Mende war aus Markneukirchen zu Fuß angereist, wie er schmunzelnd erzählt: "Das ist ganz einfach, für mich war es quasi der letzte Vorbereitungsblock für den Ultramarathon, den ich beim Rennsteiglauf angehen möchte."

Charlotte Böhme vom SV Stützengrün lief in der weiblichen Konkurrenz ganz vorn und erreichte nach 24:19.4 Minuten das Ziel. Die 14-Jährige Stützengrünerin meinte: "Es war ein guter Lauf. Es ging besser als gedacht." Die Kälte hat der Jugendlichen, die sonst im Wintersport aktiv ist, nichts ausgemacht: "So ein Wetter ist mir lieber als die Wärme im Sommer."

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