Plauener Yaco-Team für seine rasante Aufholjagd belohnt

Ein erfolgreiches Rennenwochenende bei den ADAC GT Masters liegt hinter Philip Geipel und Rahel Frey. Dabei hatten sie anfänglich mit Problemen zu kämpfen.

Zandvoort.

Das Plauener Yaco-Racing-Team hat bei den ADAC GT Masters am Wochenende im holländischen Zandvoort Platz 15 und 27 belegt. Nach einer rasanten Aufholjagd verpasste es am Samstag die Top Ten nur knapp. Beim freien Training am Freitag konnten Rahel Frey und Philip Geipel bereits auf Position 11 fahren. Auch im Samstagsrennen zeigte sich das Duo stark. Von Platz 23 in den Lauf gestartet, lieferten beide einen eindrucksvollen Positionskampf. Trotz der engen Strecke ließ Yaco Racing keine Chance ungenutzt und kämpfte sich bis auf Rang 15 vor.

"Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung", freute sich Rahel Frey. "Wir hatten vor dem Wochenende die Top 15 als Ziel angepeilt und konnten am Samstag direkt Taten folgen lassen. Nun heißt es, konstant zu bleiben und auf unserem bisher besten Saisonergebnis aufzubauen", resümierte sie.

Am Sonntag sorgte herbstliches Wetter für ein durchwachsenes Qualifying. Das Audi-Team ging von Platz 33 an den Start. Nach einer zusätzlichen Formationsrunde in der Startphase bestätigte Philip Geipel die Leistung vom Vortag und kämpfte sich durch das Feld. Doch ein Bremsdefekt machte dem Team einen Strich durch die Rechnung. Rahel Frey kam auf Rang 27 ins Ziel. "Der Defekt an der Bremse hat ein besseres Ergebnis verhindert. Doch wir haben uns nicht unterkriegen lassen. Anstatt das Auto in der Box abzustellen, haben wir in alter Rallye-Manier bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben", sagt Teamchef Uwe Geipel.

Auch für Yaco-Racing-Junior Simon Reicher verlief das Rennwochenende in der Klasse TCR Germany positiv. Nach einer starken Trainingsleistung ging er am Samstag von Platz 8 ins erste Rennen. Am Ende sicherte sich der Audi-Pilot den sechsten Rang und somit weitere Meisterschaftszähler. Das zweite Rennen nahm der Österreicher von Startposition 3 in Angriff, schaffte es nach einer schwierigen Startphase allerdings nur als Siebenter über die Ziellinie.

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es für das Team Anfang September weiter nach Hohenstein-Ernstthal. Auf dem Sachsenring bestreiten die Plauener vom 7. bis 9. September ihr Heimrennen. Oberstes Ziel für dieses Rennwochenende ist, den Aufwärtstrend fortzusetzen und vor heimischer Kulisse die Top 10 anzupeilen. (fp)

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