Rebels fiebern erstem Heimspiel entgegen

Die American Footballer aus dem Vogtland erwarten am Sonntag die Phantoms Freiberg. Es wird eine deutlich härtere Aufgabe als zum Auftakt.

Treuen.

Für die Vogtland Rebels geht die Mission Aufstieg am Sonntag, 15 Uhr in die zweite Runde. Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion in Treuen empfängt das einzige American-Football-Team im Vogtland die Phantoms Freiberg. "Es wird Zeit. Wir haben das lauteste Stadion der Verbandsliga, und solche Fans im Rücken zu haben, ist herrlich", sagte Vorstandsvorsitzender Lucas Kölbel. Das erste Spiel am 5. Mai gewannen die Vogtländer deutlich. Mit einem 38:0 im Gepäck kamen sie aus Saalfeld zurück ins Vogtland. "Gerade in der zweiten Hälfte hatten wir viele Schlüsselmomente. Danach wirkten wir gelöster und haben frei aufgespielt", so Kölbel. Mit Freiberg steht aber eine andere Hausnummer vor der Tür. Die Gäste haben bereits zwei Spiele absolviert, beide jeweils hoch gegen Wittenberg gewonnen. Den Hausherren sind die Phantoms bereits aus der vergangenen Saison bekannt. "Sie haben eine stabile Defensive. Vor allem ihr Laufspiel war in den ersten beiden Matches gut", warnte Kölbel.

Für die Unterhaltung abseits des Platzes ist reichlich gesorgt. Für die jüngsten Footballfans steht eine Kinderbetreuung inklusive Hüpfburg bereit. Zudem wird Vereinsmitglied Bernd Schädlich wieder als Moderator fungieren. Neben dem Ablauf wird er auch die Regeln erklären. "Verhungern wird bei uns auch keiner", scherzte Kölbel, der auch eine Rolle im Trainerstab innehat. Neben Grill- und Bierwagen gibt es auch Kuchen und Popcorn. Einlass ist 13 Uhr. "Wer erst pünktlich 15 Uhr zum Anpfiff da ist, verpasst etwas", denn die Rebels haben laut Kölbel einen ganz besonderen Einmarsch geplant.

Anlässlich des 5. Geburtstags der Rebels gibt es im Fanshop Armbänder für jeweils drei Euro zu kaufen. "Mit den Bändchen kann man einerseits Farbe bekennen und andererseits den Menschen helfen, die leider zu selten im Fokus stehen", informierte Kölbel. Für jedes verkaufte Armband geht ein Euro am Ende der Saison an die Kinderkrebsstiftung Vogtland. "Das Vogtland hat uns in den letzten Jahren immer unterstützt. Wir wollen für die Herzlichkeit und Offenheit nun etwas zurückgeben", so Kölbel.

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