Rebesgrün überwintert an Spitze

In den Fußball-Kreisligen und -Kreisklassen kehrt Ruhe ein. Am letzten Spieltag gab es noch einige Überraschungen.

Auerbach/Reichenbach.

Am letzten Spieltag des Kalenderjahres setzten sich die beiden Führenden der Staffel 1 der Fußball-Kreisliga weiter ab, weil aus dem Verfolgerfeld nur Trieb einen Zähler auf die Habenseite bringen konnte. Spitzenreiter Rebesgrün machte zeitig alles klar. Bereits nach einer Viertelstunde lag Tirpersdorf mit 0:3 aussichtslos zurück. Der Reichenbacher FC II hatte gegen Netzschkau beim 4:2 keine großen Probleme. Den Kontakt abreißen lassen musste der FSV Ellefeld mit seiner zweiten Niederlage in Folge. Trieb trennte sich von Rodewisch unentschieden. Immerhin hatten dort die zuvor dort gastierenden sechs Mannschaften allesamt Niederlagen kassiert. Der Lohn für die Trieber ist das Überwintern auf Rang 3. Der VfB Auerbach III revanchierte sich bei Ellefeld mit einem 3:1 für die Hinspielschlappe (2:3) und beendete seine Talfahrt von zuletzt vier Pleiten am Stück. Gepunktet haben alle drei Sorgenkinder: Pfaffengrün bekam trotz des 3:3 gegen Coschütz und des ersten Punktes nach zuvor acht Niederlagen die rote Laterne überreicht, weil Turbine Bergen seinen Aufwärtstrend bestätigte und aus Morgenröthe-Rautenkranz überraschend als Gewinner zurückfuhr. Der Gastgeber wird bei zehn Punkten Rückstand auf den Ersten wohl nicht mehr oben angreifen können. Rempesgrün hat zwar die schlechteste Hintermannschaft der Liga, die schon 43Gegentreffer zuließ, konnte aber erstmals auf des Gegners Platz punkten. 2:2 hieß es im Aufsteigerduell beim VSC Mylau-Reichenbach. Als Führender der Torschützenliste geht der Rebesgrüner Chris Seidel in die Winterpause, der gegen Tirpersdorf zweimal traf.

Weihnachten ist nicht mehr fern, Geschenke werden aber auch schon vorher verteilt. So zeigte sich der zuvor ungeschlagene Spitzenreiter der Staffel 1 der 1. Kreisklasse, Heinsdorfergrund II in Geberlaune. Die SpG Neustadt/Kottengrün II freute sich über ein in der Höhe überraschendes 5:0 und bleibt zum achten Mal in Folge ungeschlagen. Wenn jemand den beiden Führenden überhaupt noch in die Quere kommen kann, dann sie. Der Zweite Brunn löste seine Hausaufgaben und fuhr standesgemäß beim Derby gegen Eintracht Auerbach als 3:0-Sieger heim. Das beste Heimteam des Herbstes ist der FC Werda II. Der Neuling gab nur ein einziges Mal auf eigenem Rasen einen Zähler ab, kassierte dabei nur zwei Gegentore. Diesmal blieb der VFC Reichenbach beim 0:4 in Werda chancenlos. So nah stand die SG Rotschau II diese Saison noch nie vor ihrem ersten Auswärtssieg: Bis zur 93. Minute führte sie bei der SpG Reuth/RFC 2:1, ehe der doch noch der Ausgleich glückte. Spät rettete auch die SpVgg Grünbach-Falkenstein II gegen den FSV Treuen II beim 3:3 noch einen Punkt. Weißensand beendete eine enttäuschende Herbstrunde mit einem Erfolg. Nach zuvor sieben Spielen ohne Sieg entschied sie das Kellerduell gegen Rothenkirchen mit 4:0 klar für sich. Netzschkau II kassierte im Nachbarschaftsduell gegen Limbach eine 1:2-Niederlage und ging zum siebenten Mal in Folge zu Hause mit leeren Händen vom Spielfeld. Torschützenbester der Staffel ist Thomas Kominek vom FC Werda II, der schon 17-mal traf.

Die ersten Sechs der Staffel 2 der 1. Kreisklasse trennen nur vier Punkte. Tabellenführer Großfriesen, zuvor siebenmal zu Hause siegreich, verlor überraschend 0:2 gegen die SG Burgstein, die auf des Gegners Platz zuvor kaum jemanden einen Schrecken einjagen konnte. Großfriesen bleibt dennoch vorn, weil sein ärgster Widersacher Ruppertsgrün unfreiwillig pausieren musste. Die Partie in Bobenneukirchen fiel aus. Zur Tormaschine schwang sich der FSV Bau Weischlitz II auf, er traf schon 51-mal. Gegen Eichigt/Triebel ließ er es gleich achtmal krachen. Taltitz konnte keinen Nutzen aus der Großfriesen-Pleite ziehen, ging im Verfolgertreffen bei Wacker Plauen II mit einem 0:1 vom Platz. Die Chancen auf die sofortige Rückkehr in die Kreisliga stehen bei Post Plauen gut, das nach dem 6:0 bei Bad Elster/Adorf auf Platz 4 überwintert. Mit seinem dritten Heimremis in Folge, dem 1:1 gegen Zobes, wurde der SV Theuma die rote Laterne los. Die hängt jetzt bei Eichigt/Triebel. Bester Torschütze ist der Weischlitzer Thomas Schröter mit 18 Treffern.

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