Reichenbach dreht nach Satzverlust auf

Die FSV-Volleyballerinnen sind am Samstag mit der Maximalpunktzahl in die neue Bezirksliga-Saison gestartet. Das Duell mit Chemnitz-Harthau erwies sich als echtes Top-Spiel.

Reichenbach.

Das erste Spiel der neuen Saison sollte für die Volleyballerinnen des FSV Reichenbach am Samstag in eigener Halle gleich zu einem echten Gradmesser werden. Der Vizemeister der Vorsaison erwartete mit dem SV Chemnitz-Harthau den Dritten. Beide Mannschaften hatten sich zuletzt stets spannende Spiele geliefert. Das sollte auch diesmal nicht anders sein.

Die Gäste erwischten den besseren Start. FSV-Trainer Frank Sommer versuchte mit taktischen Anweisungen in den Auszeiten bei 11:15 und 13:20, den Ansturm der Chemnitzerinnen zu unterbrechen. Ohne Erfolg. Zu groß waren noch die Unsicherheit und die Abstimmungsprobleme bei den Reichenbacherinnen. Mit 25:19 ging der erste Satz deutlich an die Gäste.

"Eigenfehler minimieren und die eigenen Stärken umsetzen", forderte Sommer vor Beginn des zweiten Satzes von seiner Mannschaft. Und so nahm der FSV-Sechser Fahrt auf. Jetzt sah sich der Chemnitzer Coach zum Handeln gezwungen. Seine beiden Auszeiten konnten jedoch den 25:18-Satzerfolg der Vogtländerinnen nicht verhindern. Die zahlreichen Zuschauer sahen jetzt ein Spiel auf hohem Niveau. Keine der Mannschaften konnte sich absetzen. Vor allem die Mittelangreiferinnen beider Mannschaften spielten groß auf. Saskia Ramm auf der Chemnitzer Seite und ihr Gegenüber Jule Wolf vom FSV hatten beide eine besonderen Tag. Ihre hart geschlagenen Angriffe führten immer wieder zu Beifall von der Zuschauertribüne. Die drückenden Temperaturen in der Turnhalle forderten vor allem bei Chemnitz Tribut. Dem Gast ging zum Ende des Satzes die Luft aus. Auch zwei Auswechslungen und Auszeiten konnten die jetzt überragenden Reichenbacherinnen nicht mehr stoppen.

Mit dem 25:18-Erfolg der Reichenbacherinnen im dritten Satz war der Siegeswille der Gäste gebrochen. Jule Wolf war nicht mehr zu blocken. Zudem wurden die Reichenbacher Außenangreiferinnen Susi Kirsch, Michelle Seifert und Katja Gruschwitz von Zuspielerin Marie Sommer immer wieder perfekt in Szene gesetzt. Mit 25:16 gelang so der dritte Satzerfolg und der umjubelte Auftaktsieg.

Im zweiten Spiel des Tages hatte der favorisierte FSV Reichenbach gegen Aufsteiger ESV Nassau mehr Mühe als erwartet. Zwar wusste man um die Qualitäten der Gäste in der Feldabwehr, brachte sich aber mit nachlassenden Kräften um den erhofften schnellen Sieg. Erst die erfahrene Bea Oettel konnte die taktischen Anweisungen des FSV-Trainers umsetzen und stellte damit die Weichen auf Sieg. Mit 25:16, 25:22 und 25:17 wurde letztendlich der verdiente 3:0-Erfolg erspielt, weil an diesem Tag das gesamte Team des FSV Reichenbach in beiden Spielen eine hervorragende Mannschaftsleistung abrufen konnte.

Der nächste Höhepunkt in der Bezirksliga der Frauen lässt aus Reichenbacher Sicht nicht lange auf sich warten. Am 24. September ist der am Wochenende noch spielfreie VSV Eintracht in der Sporthalle an der Cunsdorfer Straße Gastgeber fürs Stadtderby. Zweiter Gegner der Eintracht ist Oberlosa. (fso/tyg)

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