Ringer erzwingen das Glück

In der Regionalliga hat die WKG Pausa/Plauen am Wochenende einen knappen Sieg in Gelenau gefeiert. Mit dem 15:14 revanchierte sie sich für die Hinrundenniederlage.

Pausa.

"Was für ein Kampf!", schnaufte Trainer Werner Schellenberg am Samstagabend erst einmal tief durch, ehe er in den Jubel seiner Mannschaft einstimmte. Die WKG Pausa/Plauen gewann in der Regionalliga Mitteldeutschland der Ringer beim RSK Gelenau 15:14 und revanchierte sich damit für die 14:15-Niederlage aus der Hinrunde.

Alles sah schon nach einem Unentschieden aus, als im letzten Kampf des Abends Mokhmad Dadaev gegen Rico Richter vor der letzten Minute 3:0 führte. Dann brach der Ringer der Erzgebirger etwas ein. Dadaev nutzte seine Chance, griff beherzt an und schraubte den Vorsprung auf 9:0. Damit flossen nicht nur zwei Mannschaftspunkte auf das WKG-Konto, sondern drei zum 15:14.

Die WKG hatte zunächst keinen Ringer im leichtesten Limit zur Verfügung. David Peplowski sicherte dagegen die ersten Punkte durch einen nicht zu erwartenden 8:4-Punktsieg. Rustam Begiew musste eine deutliche 0:16-Niederlage hinnehmen. Doch Anatolij Judin schlug mit einem 4:1-Punktsieg erneut zurück, während Janik Rausch beim 4:5 nur einen Mannschaftspunkt zum 4:9-Halbzeitstand aus Sicht der WKG Pausa/Plauen abgab.

Zum Start in die zweite Hälfte des Kampfabends drehte sich das Blatt zugunsten der Vogtländer. Mateusz Kampik holte mit dem Schlusspfiff des Kampfrichters den 15. Punkt und damit vier Mannschaftszähler für die WKG, Eryk May erkämpfte einen Abbruchsieg durch technische Überlegenheit.

Die WKG Pausa/Plauen lag damit 12:9 in Führung. Doch die Gastgeber kamen, angetrieben von knapp 300Zuschauern, noch einmal zurück. Auswahlringer Erik Löser wies André Becher mit einem vorzeitigen Überlegenheitssieg in die Schranken. Und mit Tomas Sobecki hatte das RSK-Trainergespann René Schreiter/Björn Lehnert noch ein weiteres Ass im Ärmel. Doch Nils Buschner wehrte sich gekonnt und ließ beim 1:3 nur einen Mannschaftspunkt zu. Beim Stand von 14:12 für Gelenau war es Mokhmad Dadaev im letzten Duell, der kurz vor Kampfende nicht nur das Unentschieden absicherte, sondern noch den Gesamtsieg für die WKG Pausa/Plauen aus dem Feuer riss.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...