Rotschau erwartet Landesligisten Lößnitz

Die SG und der Reichenbacher FC treten im Fußball-Landespokalwettbewerb an. Der eine ist Außenseiter, der andere will die Großen ärgern.

Rotschau/Reichenbach.

Als erster der vier vogtländischen Vertreter startet Kreispokalsieger SG Rotschau bereits am Samstag in die erste Runde des Sachsenpokalwettbewerbs. Die Rand-Reichenbacher erwarten bei ihrer Premiere in diesem Wettbewerb um 15 Uhr den zwei Klassen höher spielenden Landesligisten FC Lößnitz. "Da sind wir natürlich krasser Außenseiter", sagt Rotschaus Trainer Immo Tröger. "Unsere Chancen schätze ich als sehr gering ein. Da müsste bei uns schon alles passen und die Lößnitzer müssten einen ganz miesen Tag erwischen, damit wir in die nächste Runde kommen."

Beobachtet hat Tröger den Kontrahenten nicht, sich aber schon über ihn informiert. "Das ist eine ruhige, abgeklärte Mannschaft mit einer ungleich größeren spielerischen Qualität als bei uns in der Vogtlandliga."

Lößnitz erreichte vorige Saison den dritten Platz in der Landesliga, hat mit den früher beim FSV Zwickau in der Regionalliga aktiven Marcel Trehkopf, Danny Troschke und Karsten Werneke und dem aus Schöneck stammenden früheren CFC-Kicker Tony Thiam herausragende Akteure im Team.

Rotschau vermeldet bis auf zwei im Urlaub befindliche Spieler alle Mann an Deck und hat vielleicht einen kleinen Trumpf in der Hinterhand: "Unser recht kleiner Platz könnte dem Kontrahenten eventuell Probleme bereiten", meint Tröger.

Einen Tag später erwartet der Reichenbacher FC um 15 Uhr den ATSV Frisch Auf Wurzen (Landesklasse Nord). Gute Erinnerungen hat der RFC an die Pokalsaison 2018/19, in der erst in Runde 3 gegen den FV Dresden-Laubegast Endstation war. Reichenbachs Coach Steve Gorschinek muss gegen Wurzen auf Christian Seidel (Arbeit), Manuel Albert (Muskelfaserriss) sowie Niclas Schmelzer und Falko Krötzsch - beide sind im Urlaub - verzichten. "Die Chancen auf ein Weiterkommen stehen nicht schlecht, auf alle Fälle soll uns schon ein Großer aus dem Wettbewerb werfen", sagt Trainer Gorschinek. "Wurzen spielt ja auch in der Landesklasse, konnte sich erst am letzten Spieltag aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem Abstieg retten." Wurzens weitestes Vordringen im Landespokal liegt 17 Jahre zurück, als im Achtelfinale gegen Grimma (1:2) Endstation war. Seit 2012/13 gehört der ATSV der Landesklasse an, 1990 war er Gründungsmitglied der Landesliga.

Kurz vor dem Pflichtspielauftakt vermelden die Reichenbacher noch einen Zugang. Vom VfB Empor Glauchau wechselte Niklas Hinte an den Wasserturm. Der 21-Jährige kam in der vergangenen Saison in 19 Partien in der Sachsenliga zum Einsatz und lief bei den Westsachsen als Innenverteidiger auf. Zuvor hießen seine Stationen Merkur Oelsnitz und VFC Plauen.

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