Routiniers sind jetzt gefordert

Einen Fehlstart vermeiden wollen die Regionalliga-Fußballer des VfB Auerbach, wenn sie am Samstag, 13.30 Uhr in Bautzen beim Bischofswerdaer FV auflaufen. Vieles hängt dabei von Schlüsselspielern wie Marcel Schlosser und Marc-Philipp Zimmermann (links im Testspiel gegen Erfurt) ab. Coach Sven Köhler steht nur ein dünner Kader zur Verfügung. In der Defensive fällt mit Alexander Morosow ein Stammspieler wegen einer Rotsperre aus, Niklas Jeck trainiert weiterhin beim FC Erzgebirge Aue mit. Eine Rückkehr des Leihspielers bahnt sich noch nicht an. Da ist es ein Glücksfall, dass Woche Albert Löser unter der Woche den Rücktritt vom Rücktritt vollzog. Eigentlich wollte der 24-Jährige nach Abschluss seines Studiums eine Auszeit einlegen und von Oktober an ein halbes Jahr durch die Welt reisen. "Die aktuellen Bedingungen durch den Coronavirus machen das unmöglich", sagt Löser. Jetzt scheint es denkbar, dass er am Samstag wieder seinen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite besetzt, auf der linken rechnet Köhler mit seiner "Allzweckwaffe" Thomas Stock. Vermieden werden soll auf alle Fälle ein Fehlstart wie im Vorjahr, als Auerbach vier Partien in Folge verlor und erst am fünften Spieltag als Tabellenletzter den ersten Sieg einfuhr. (masc)

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