Sachsens Fußballern läuft die Zeit davon

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Neustart auf Landesebene kaum vor Ostern - Es drohen stressige Wochen

Plauen.

Wie es mit der Fußballsaison 2020/21 auf Landesebene weitergeht, bleibt offen. Vergangene Woche hat der Sächsische Fußball-Verband (SFV) die Beteiligten zu zwei Videokonferenzen eingeladen, die regen Zuspruch fanden. "75 der 85 Vereine haben unser Angebot wahrgenommen", sagt Volkmar Beier, der Vorsitzende des Spielausschusses beim SFV. Nach den am Mittwoch verlängerten Lockdown-Maßnahmen zeichnet sich immer mehr ab, dass das Osterwochenende einen Fixpunkt für den weiteren Saisonverlauf darstellt.

Der SFV hält zunächst an seinem im Dezember ausgegebenen Ziel fest, die Spielzeit nach einer einfachen Runde zu beenden. Um dies zu schaffen, sind für die Landesklasse-Staffeln noch acht und für die Landesliga 14 Spieltage zu absolvieren, einige Nachholspiele stehen ebenfalls an. Den Kickern der vogtländischen Landesklasse-Vereine aus Reichenbach, Mühltroff, Oelsnitz und Treuen drohen damit stressige Wochen mit Feiertagen auf dem Rasen. Um das Programm bei einem Neustart zu Ostern zu schaffen, müssten auch am Himmelfahrtstag sowie am letzten Juni-Wochenende Punktspiele angesetzt werden, was sonst nicht üblich ist. Bei einem Wettkampfstart ab Mai wäre dann auch eine Hinrunde in der Landesklasse fraglich.

"Sollten sowohl in der Landesliga als auch in der Landesklasse keine einfachen Runden ausgetragen werden können, erscheinen sportliche Wertungen nicht mehr möglich", sagt Volkmar Beier. Das dritte Szenario wäre die schwierigste Konstellation: Falls die Landesklasse eine einfache Runde schafft, die Landesliga allerdings nicht, wird es bei der Regelung der Auf- und Abstiege zu Diskussionen kommen.

Ein Neustart im März ist aufgrund der Lockdown-Verlängerung unwahrscheinlich, wenngleich sich SFV-Präsident Hermann Winkler mit einem Schreiben zur Trainings- und Spielbetriebsfortsetzung an den Innenminister gewandt hat. "Ich bin froh über diesen Vorstoß und hoffe, dass auch der Breitensport ins Blickfeld der politischen Entscheidungen zur Corona-Pandemie rückt", sagt Beier. "Insgesamt streben wir eine einheitliche Kette an, also ein Prinzip von den Landes- bis zu den Kreisligen - so wie im Vorjahr."

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