Schachsportler erkämpfen einzigen Podestplatz für den Gastgeberverein

Vier Turniere mit rund 150Teilnehmern aus fünf Bundesländern - der SV Rot-Weiß Treuen feierte ein rundum gelungenes Sportfest. Bemerkenswert: Im Hubert-Jelitte-Gedenkturnier im Tischtennis standen sich im Endspiel zwei Geschwisterpaare gegenüber.

Treuen.

Sehenswerte Ballwechsel im Tischtennis, gekonnte Würfe auf der Kegelbahn und Reaktionsfähigkeit beim Schach waren vergangenes Wochenende beim Sportfest des SV Rot-Weiß Treuen gefragt. Der Ausrichter freute sich dabei über rund 150 Teilnehmer aus fünf Bundesländern an den Wettkämpfen im Sportkomplex an der Jahnturnhalle.

Seine 13. Auflage erlebte das Tischtennisturnier im Gedenken an den Treuener Altmeister Hubert Jelitte. Es wurde erneut zum Zuschauermagneten und Familienfest der Jelittes, von denen Siegfried und Heinz wie jedes Jahr selbst teilnahmen. Die für Rapid Chemnitz spielenden Plauener Schwestern Sonja und Marlene Scheibe holten dabei den Pokal nach ihrer Endspielniederlage 2017 wieder ins Vogtland. Sie hatten sich im Halbfinale gegen André König/Marcel Forkel (TTV Erlbach/TTV Plauen-Mitte) 3:0 durchgesetzt. Das zweite Halbfinale verloren die Cupverteidiger Alexander Heinold/Christoph Marx (TSV Zell/TS Schwarzenbach) 0:3 gegen das Ellefelder Brüderpaar Daniel und Aurel Tihi.

Das Endspiel sollte nach sieben Stunden Turnierdauer ein Höhepunkt werden. Nach den ersten beiden Einzeln stand es nach Siegen von Daniel Tihi gegen Sonja Scheibe und von Marlene Scheibe gegen Aurel Tihi 1:1. Das anschließende Doppel ging im fünften Satz 11:6 an die Scheibe-Zwillinge. Im ersten der letzten beiden Einzel sah Daniel Tihi nach 2:0-Führung schon wie der sichere Sieger aus, doch Marlene Scheibe erzwang noch den Entscheidungssatz, den sie unter großem Beifall der Zuschauer 12:10 gewann.

Bei der siebenten Auflage des Vierer-Mannschafts-Turniers im Tischtennis konnte mit neun Teams ein Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Das Finale wurde schließlich eine klare Angelegenheit für das favorisierte Team vom Post SV Zeulenroda, das die Kombination SC Syrau/ Post SV Zeulenroda 6:0 besiegte. Dritter wurde kampflos der TV Ellefeld, da Pokalverteidiger TTV Erlbach nicht mehr antrat.

Das 36. Paarkampfturnier im Kegeln um den Pokal der Bürgermeisterin der Stadt Treuen gewannen Tobias Rössel/Thomas Müller vom KV Falkenstein mit 1220 Holz vor Sven Zimmermann/Michael Günther vom SV Dresden-Neustadt mit 1168 und Martin Hamann/Kevin Voß vom SKV Auerbach (1136). Gastgeber Rot-Weiß verpasste sein Vorhaben, wieder einmal einen Podestplatz zu erobern. Allerdings fehlten Mike Reinholz/Günter Singer auf Rang 5 gerade 13 Holz. Den inoffiziellen Titel des besten Einzelkeglers erspielte sich der Falkensteiner Tobias Rössel mit 629 Holz. Die Pokalverteidiger Lutz und Toni Möckel von der SG Grün-Weiß Mehltheuer kamen über den elften Platz nicht hinaus. Die hohe Leistungsdichte belegt die Tatsache, dass zwischen Platz 1 und 1o gerade einmal 121 Holz Differenz lagen.

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr erlebte das Gedenkturnier für die Treuener Schachlegenden Gebrüder Csulits eine Neuauflage. Acht Mannschaften mit vier Spielern nahmen wie 2018 den Kampf auf. Am Ende holte sich der SV Klingenthal Sieg und Titel. Erfreulich für den SV Rot-Weiß ist der zweite Platz seiner ersten Mannschaft. Das Podest komplettierte das Team der SG Waldkirchen. (frks)

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