Schwabe fällt für den Bundesligastart aus

Kurz vor Beginn der neuen Saison haben die Ringer aus Pausa und Plauen eine Hiobsbotschaft erhalten. Doch es gibt auch fünf Neue im Team.

Pausa.

Schlimme Nachrichten für die Ringer der Wettkampfgemeinschaft (WKG) Pausa/Plauen. Maximilian Schwabe musste sich vergangene Woche nach einem Muskelabriss einer Schulter-OP unterziehen und fällt wohl für die im September beginnende Bundesligasaison des Deutschen Ringer-Bundes aus. "Diesen Schock müssen wir erst einmal verdauen. Erst die Verletzung von Friedrich Fouda, der als frischgebackener Deutscher Juniorenmeister bei den internationalen Meisterschaften nicht starten konnte, nun hat es Maximilian Schwabe getroffen", bedauert WKG-Trainer Silvio Hoffmann die Verletzungen der beiden besten Eigengewächse aus Plauen und Pausa. Bei dem am Wochenende in Dortmund stattfindenden Grand Prix von Deutschland, den der aus Syrau stammende Griechisch-Römisch-Spezialist 2016 gewann, wollte Maximilian Schwabe eigentlich seinen Platz in der Nationalmannschaft des Deutschen Ringer-Bundes verteidigen.

Maximilian Schwabe wurde von Ringer-Bundestrainer Michael Carl Anfang Mai für die Europameisterschaften nominiert, wo er nach einem Kampf gegen Gevorg Sahakyan auf dem 13. Platz ausschied. Den Polen, der EM-Fünfter wurde, brachte Schwabe allerdings gleich mit zur WKG. Ab der im September beginnenden Saison soll der Pole für den zum Ligakonkurrenten RSV Rotation Greiz abgewanderten Dawid Karecinski für die Pausaer und Plauener kämpfen. Außerdem kann sich die Fangemeinschaft auf weitere Zugänge freuen: den Ungarn Tamas Török, den Russen Said Gadzimagomedov sowie die beiden Polen Krzystof Bienkowski und Kamil Skaskiewicz.

Mit Gadzimagomedov wird erstmals ein russischer Ringer in Pausa kämpfen, der in den leichten Freistilklassen Vladimir Codreanu, der zum RSV Rotation Greiz zurückwechselte, in nichts nachstehen dürfte. Seinen ersten internationalen Erfolg feierte der fünfmalige Meister Dagestans - eine Teilrepublik Russlands, in der dieses Jahr die Europameisterschaften der Männer und Frauen ausgetragen wurden - bei den kontinentalen Titelkämpfen der Junioren 2012, bei denen er Bronze gewann. Beim heimischen Ali-Aliev-Turnier, einem der weltgrößten Freistilwettkämpfe gewann Said Gadzimagomedov 2013 Bronze.

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