Schwabe meldet sich zurück

Bei den Deutschen Meisterschaften der Ringer gingen zwei Medaillen ins Vogtland. Ein Pausaer bestätigte nach langer Verletzungspause seine ansteigende Formkurve.

Kaufbeuren.

Bei den Deutschen Meisterschaften der Ringer im griechisch-römischen Stil, die am Wochenende in Kaufbeuren ausgetragen wurden, erreichten Maximilian Schwabe vom KSV Pausa mit Silber in der Klasse bis 72 kg und Vereinskamerad Janik Rausch mit Bronze in der Klasse bis 60 kg ein fast optimales Ergebnis. Nach langer verletzungsbedingter Pause startete Schwabe, der sich mit Turniersiegen in Warnemünde, Markneukirchen und im holländischen Landgraaf gut auf die Titelkämpfe eingestimmt hatte, ordentlich. Er gewann seinen ersten Kampf gegen den Teilnehmer der U-23-Europameisterschaft Artur Tatarinov (SV Hallbergmoos) mit technischer Überlegenheit (8:0) vorzeitig.

Im Halbfinale setzte sich der Pausaer gegen Ruhulla Gürler vom KVRiegelsberg mit 6:0 Punkten durch und stand damit im Finale, wo er auf Michael Widmayer (SVWacker Burghausen) traf. Der Auswahlringer des Deutschen Ringerbundes erwies sich als eine Nummer zu groß, der Burghausener gewann das Duell mit 4:0 Punkten.

"Einige Wertungen der Kampfrichter konnte man auch anders sehen, vor allem die Vergabe der Passivitätsverwarnung. Dennoch muss man die sportliche Leistung des bayrischen Ringers anerkennen. Der Sieg Widmayers geht insgesamt in Ordnung, und wir freuen uns über Silber nach insgesamt guter Turnierleistung", so der mitgereiste Vater und Jugendwart des KSV Pausa Andreas Schwabe.

Janik Rausch ringt in den Mannschaftskämpfen für den KSV Pausa, bei Einzelmeisterschaften tritt der Bantamgewichtler für seinen Heimatverein RSC Rehau an. In der mit nur acht Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm unterlag er zum Auftakt gegen Mirco Rodemich vom ASV Schwäbisch Hall, stand damit jedoch schon im Kampf um Bronze, den er gegen Jason Markgraf (SC Kleinostheim) mit 4:0 Punkten gewann.

Florian Frank vom ASV Plauen hatte gleich einen schweren Gegner aus dem Lostopf gezogen. Gegen den zehnfachen Deutschen Meister Adam Juretzko vom KSV Witten unterlag der Plauener ASV-Ringer und schied aus, da Juretzko das Finale verfehlte. Franks Vereinskollege Jonas Valtin bezwang in seinem Auftaktduell der 67-Kilogramm-Klasse Benny Vogt von der SG Weitenau-Wieslet mit technischer Überlegenheit 11:1, zog aber im Viertelfinale gegen den ehemaligen Auswahlringer Christian Fetzer (TSV Herbrechtingen) den Kürzeren und schied auf dem siebenten Platz liegend aus, da auch Fetzer nicht das Finale erreichte und damit für Valtin der Weg über die Hoffnungsrunde verbaut war.

Zum erfolgreichen Pausaer Abschneiden in Kaubeuren passte auch das Ergebnis von Nachwuchsringer Gunnar Frisch, der an entgegengesetzter Ecke Deutschlands, nämlich beim Boddenpokal in Greifswald, die Silbermedaille erkämpfte. In der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm wurde bei nur fünf Teilnehmern im nordischen System Jeder gegen Jeden gerungen, wobei Gunnar Frisch drei Kämpfe für sich entschied und gegen Daniel Beraziuk aus Brest in Russland nur knapp mit 1:2 Wertungspunkten unterlag.

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