Skisportler trotzen miserablem Wetter

Sieben Talente vom Stützpunkt Klingenthal sind am Wochenende beim Finale der Wettkampfserie um den Deutschen Schülercup im Skispringen und in der Nordischen Kombination in Johanngeorgenstadt angetreten. Für die Ausrichter fanden sie viel Lob.

Klingenthal.

Mit den besten Mädchen und Jungen ihrer Altersklasse aus ganz Deutschland maßen sich die Starter des Bundesstützpunktes Klingenthal am Wochenende beim Finale der Wettkampfserie um den Deutschen Schülercup im Skispringen und in der Nordischen Kombination in Johanngeorgenstadt. Darunter waren auch fünf Mädchen, die in Klingenthal trainieren, aber für ihren jeweiligen Heimatverein starten: im Spezialsprung Lara Günther vom SV Lok Eilenburg und Megi-Lou Schmidt vom WSV Grüna sowie in der Nordischen Kombination Julina Kreibich vom SV Lok Eilenburg, Maja Loh vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal und Thea Häckel vom TSV Spitzkunnersdorf. Am besten schnitt Julina Kreibich ab, die sowohl am Samstag als auch am Sonntag Vierte wurde und in der Pokalwertung am Ende auf Platz 5 steht. Damit zeigte sie sich sehr zufrieden: "Ein Platz unter den Top 6, das war mein Ziel", so die 13-Jährige.

Ihr Trainer André Pschera fand anerkennende Worte für die Ausrichter vom WSV Johanngeorgenstadt: "Eine Schnee- oder Eisspur wäre schön gewesen, aber bei den Wetterbedingungen und Temperaturen wäre es schwierig geworden, diese zu halten. Von daher ist es in Ordnung, dass auf der Metallspur angefahren wird. Der Hang ist super präpariert gewesen."

In der Altersklasse Schüler 12 gingen zwei Kombinierer für den VSC Klingenthal an den Start. Conny Nehls aus Falkenstein landete am Samstag auf Rang 19 und am Sonntag auf Rang 25. Sein Teamkollege Finn Paschold aus Klingenthal belegte die Plätze 25 und 23. Wie die beiden Elfjährigen selbst sagen, liegt ihnen das Springen mehr als das Laufen, doch vorn mitzuspringen ist schwer.

Bernd Glaß, der Regionaltrainer Nordische Kombination, ordnet die Ergebnisse ein: "Die meisten Sportler hatten noch nicht so viele Wettkämpfe diese Saison unter winterlichen Bedingungen." Innerhalb der Wettkampfserie um den Deutschen Schülercup, so Glaß, sei die Schanze in Johanngeorgenstadt die größte, auf der in der jüngsten Altersklasse gesprungen wird: "Da sieht man bei vielen Sportlern, wie sie sich von Sprung zu Sprung verbessern. Es ist schon eine Herausforderung, auch für Finn Paschold und Conny Nehls, die beide keine Chance auf einen Treppchenplatz hatten." Dennoch genoss Finn Paschold den Wettkampf: "Es ist schon cool, auf so einer Schanze zu springen."

Auch Bernd Glaß fand für die Ausrichter lobende Worte: "Trotz des miserablen Wetters haben die Johanngeorgenstädter eine hervorragende Schanze präpariert, auch die Laufstrecke ist sehr gut."

Insgesamt gingen sechs Wettkämpfe in die Pokalwertung des Schülercups ein. In der Gesamtwertung der Schüler 12 kam Conny Nehls auf Rang 27 und Finn Paschold auf Rang 30.


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