Sperken setzen ihre Negativserie auch daheim fort

Fußball, Landesklasse West: Oelsnitzer verlieren 3:4 (1:2) gegen den VfB Annaberg und rutschen auf elften Tabellenplatz ab.

Oelsnitz.

Auch im fünften Landesklassespiel hintereinander ist den Oelsnitzer Merkur-Fußballern ein Sieg verwehrt geblieben. 3:4 unterlagen die Sperken gestern auf eigenem Rasen dem Aufsteiger VfB Annaberg. Merkur sackt um zwei Ränge auf den elften Tabellenplatz ab.

Dabei hatte die Begegnung für die Einheimischen richtig gut begonnen. Baumann schickte Verteidiger Ketzel auf die Reise, der den Annaberger Schlussmann schon in der 7. Minute zur 1:0-Führung überwand. Doch danach rückten die Gäste immer mehr ins Blickfeld, bei Merkur lief kaum mehr etwas zusammen. "Da waren wir richtig schlecht", gestand Merkur-Trainer Jens Starke. So brachte die Defensive den Ball nicht weg, Meyer nahm das Geschenk zum 1:1 an. Erst nachdem Freund aus 20 Metern unhaltbar zur Gästeführung getroffen hatte, fanden die Hausherren besser in die Partie. Heydeck köpfte auf die Lattenoberkante (37.), Schuch drüber (63.).

Doch erst eine gute Viertelstunde vor dem Ende sorgte der eingewechselte Oehm für Begeisterung auf den spärlich gefüllten Rängen, versenkte einen Freistoß nach Foul an Hädicke direkt zum 2:2 im Kasten. Doch keine zwei Minuten später hatte die Freude schon wieder ein Ende. Nachdem die Oelsnitzer gleich zweimal den Ball verloren hatten, schoss Freund zum 2:3 ein. Merkurs Oehm hatte beim nächsten Freistoß das 3:3 auf dem Schlappen, verfehlte den Kasten diesmal nur um Zentimeter (80.). Treffsicherer zeigte sich Annabergs Meyer, der zum 2:4 einschoss.

Immerhin ließ Oelsnitz nicht locker, der ebenfalls erst in die Partie gekommen Penzel traf aus dem Gewühl heraus zum 3:4. Er hätte sich fast zum Helden des Tages gekrönt, setzte in der Schlussminute zu einem tollen Fallrückzieher an, wobei der Ball jedoch ganz knapp am Pfosten vorbeiflog. "Das war heute einfach zu wenig, bei den Gegentoren war das Abwehrverhalten unterirdisch", so Merkur-Coach Starke. "Nun stehen in Marienberg und zuhause gegen Lichtenstein zwei schwere Spiele an." In diesen beiden Begegnungen hatten die Oelsnitzer vorige Saison insgesamt zehn Gegentreffer kassiert.

Oelsnitz: Speri, Persigehl, Ketzel, Steinel, Verderber (70. Hädicke), Kreul, Heydeck, Baumann (86. Penzel), Bobach (60. Oehm), Röhling, Schuch. Tore: 1:0 Ketzel (7.), 1:1 Meyer (21.), 1:2 Freund (30.), 2:2 Oehm (73.), 2:3 Freund (75.), 2:4 Meyer (85.), 3:4 Penzel (87.). Schiedsrichter: Neef (Wilkau-Haßlau). Zuschauer: 60.

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