SVV lässt es krachen: 43 Tore am Wochenende

Die Plauener Zweitliga-Wasserballer spielen mit ihrer Konkurrenz weiter Katz und Maus. Diesmal bekamen das Dresden und Chemnitz zu spüren.

Plauen.

Die Wasserballer des SVV Plauen blicken auf einen torreichen dritten Spieltag in der zweiten Liga Ost zurück. Am Samstagabend dominierten sie im gut gefüllten Stadtbad den SWV TuR Dresden und setzten sich 19:5 (5:1, 3:2, 6:12, 5:0) durch. Am Sonntagvormittag setzten die Männer um Spielertrainer Tamas Korpácsi noch einen drauf und besiegten den SC Chemnitz 24:5 (7:1, 7:1, 5:0, 5:3). Damit bauten die Vogtländer ihren Vorsprung in der Tabelle aus. Sie führen nun mit 12:0 Punkten vor Zwickau (8:4) und Potsdam II (6:2).

Die rund 200 Zuschauer bekamen am Samstag ein einseitiges Spiel zu sehen. Von Beginn an stand die SVV-Verteidigung wie ein Bollwerk und ließ kaum Dresdener Torchancen zu. In der Offensive nutzten die Plauener ihr gutes konditionelles Niveau aus, sodass ein Konter dem nächsten folgte. Center Lasse Iffland wurde mit zehn Treffern der erfolgreichste Werfer des Wochenendes.

Am Sonntag gegen Chemnitz bot sich ein ähnliches Bild, wie Spielertrainer Tamas Korpasci beschreibt: "Die Jungs haben über weite Strecken gut gekämpft und das Tempo trotz des eindeutigen Spielstandes hochgehalten. Wir haben an diesem Wochenende insgesamt nur zehn Gegentore bekommen, was größtenteils unseren starken Centerverteidigern und unserem Keeper Johann Gruber zu verdanken ist. Trotz der guten Spiele haben wir noch einige Baustellen, an denen wir im Training arbeiten müssen. Uns stehen noch Spiele gegen stärker einzuschätzende Teams bevor, auf die wir gut vorbereitet sein wollen."

Auch Mannschaftskapitän Christian Schneider sieht noch Potenzial: "Wir haben zwei gute Spiele ins Wasser gebracht, allerdings ist es uns besonders in der Begegnung gegen Chemnitz nicht gelungen, das Spiel konzentriert zu Ende zu bringen. Wir haben drei der fünf Gegentore in den Schlussminuten bekommen, müssen bei künftigen Spielen bis zum Abpfiff konzentriert sein."

Weiteres Verbesserungspotenzial wird bei der Chancenverwertung deutlich. Viele schön rausgespielte Torchancen wurden oft leichtfertig vergeben. Das stellte auch Vereinspräsident Ralf Bräunel fest: "Wenn wir derartige Chancen gegen die stärkeren Teams aus Magdeburg und Brandenburg nicht konsequenter nutzen, bekommen wir Schwierigkeiten. Insgesamt sind wir mit dem Spieltag aber sehr zufrieden. Wir freuen uns, dass unsere Heimspiele weiterhin so viele Plauener Wasserballenthusiasten ins Stadtbad locken und erwarten bei den Begegnungen in zwei Wochen wieder etwas spannendere Spiele."

In den letzten Heimspielen in diesem Jahr empfangen die Plauener am Samstag, 14. Dezember, die Vertretung aus Brandenburg und am Sonntag, 15. Dezember, das Team der Wasserball Union Magdeburg.

SVV gegen Dresden: Gruber - Soltesz (1 Tor), Üblacker (1), Kaminke (1), Klaubert (1), Nagy (1), Korpácsi (4), Iffland (5), Wolf, Beuchert (3), Roßner (1), Winkler (1), Schneider. SVV gegen Chemnitz: Gruber - Soltesz (1), Üblacker (4), Kaminke (2), Klaubert (4), Nagy, Korpácsi (3), Iffland (5), Wolf, Beuchert (3), Roßner (2), Winkler, Schneider

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