Tim Kopp kämpft um WM-Ticket

Für den Kombinierer des VSC Klingenthal geht es am Wochenende in Schonach um die Qualifikation für den Saisonhöhepunkt. Beim jüngsten Heimspiel im Continentalcup hatte er die noch verpasst.

Klingenthal.

Seinen Optimismus hat sich Tim Kopp auch von den beiden nicht ganz zufriedenstellenden Wettkämpfen beim Continentalcup in Klingenthal nicht nehmen lassen. Nachdem der Kombinierer des VSC als 19. und 21. am Wochenende die Norm für die Junioren-WM (zweimal unter den Top 15) verpasst hat, ist er guter Dinge, die Qualifikation nun quasi im Nachsitzen zu schaffen. Dafür nimmt er auch eine Planänderung in Kauf. Der 19-Jährige wird am Wochenende nicht in Finnland beim Continentalcup antreten, sondern in Schonach beim Alpencup. Dort geht's im Duell mit Wendelin Thannheimer vom SC Oberstdorf um den fünften und letzten deutschen Startplatz für die Titelkämpfe der Junioren Ende Januar im finnischen Lahti.

"Ich konzentriere mich auf mein Zeug. Und wenn ich das abliefere, was ich drauf habe, dann sollte es am Ende auch passen", sagt Tim Kopp. Seinen Optimismus zieht der Vogtländer, der Deutschland schon dreimal bei der Junioren-WM vertreten hat, unter anderem aus der Tatsache, dass er in Klingenthal die bereits für Lahti qualifizierten Athleten Simon Hüttel (Weißenstadt), David Mach (Buchenberg) und Luis Lehnert (Oberaudorf) je einmal hinter sich lassen konnte. "Das zeigt, dass wir alle etwa auf einem Level liegen", sagt Tim Kopp. Nur Julian Schmid (Oberstdorf), der zeitgleich im Weltcup ran durfte, überragt die Konkurrenten etwas.

Tim Kopp macht kein Geheimnis daraus, dass er sich den Heimwettkampf anders vorgestellt hat. "Es war schade, dass ich gerade bei den zwei Sprüngen, die für die Wettkämpfe gewertet wurden, nicht so gut aussah. In der Probe war ich 12. und 13. nach dem Springen und hätte die Top 10 in Angriff nehmen können", erklärt der junge Sportler aus Breitenfeld. Sein Problem ist im Moment, die guten Sprungleistungen aus dem Training auch im Wettkampf konstant zu zeigen. "Daran hat es schon bei den ersten Wettkämpfen in Amerika gehapert", sagt Kopp, der im Dezember die Plätze 24 und 25 beziehungsweise 19 und 20 von den Continentalcups in Steamboat Springs und Park City aus den USA mitgebracht hatte.

Mit seiner Laufform ist er dagegen recht zufrieden. Beim ersten der am Wochenende jeweils in Johanngeorgenstadt ausgetragenen 10-Kilometer-Rennen machte er zwölf Plätze gut. Beim zweiten dagegen konnte er sich nur um einen Rang nach vorn schieben. Doch das ist ohnehin alles abgehakt. Tim Kopp ist überzeugt, dass sich der Wechsel vergangenes Jahr nach Oberstdorf für ihn auszahlen wird. "Das größte Plus ist die große und starke Trainingsgruppe. Wir pushen uns in jeder Trainingseinheit richtig nach vorn", sagt er.

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