Top-Spiel zum Jahresabschluss

In der Fußball-Kreisliga entscheidet sich morgen im direkten Duell, ob der SSV Tirpersdorf oder der VfB Auerbach III als Spitzenreiter überwintert.

Auerbach.

Einen spannenderen Jahresabschluss kann sich der Fan in der Fußball-Kreisliga wohl nicht wünschen: In Tirpersdorf erwartet morgen, 14 Uhr der Spitzenreiter den Zweiten VfB Auerbach III zum Gipfeltreffen. Der Sieger überwintert auf dem Platz an der Sonne. Der SSV Tirpersdorf als offizieller Halbseriengewinner weist aktuell zwei Punkte mehr als Auerbach auf. Die Tirpersdorfer haben zwar noch das Nachholspiel in Muldenhammer in petto, doch das wird erst am 19. Februar ausgetragen.

Die Protagonisten des Topspiels schrieben die Superlativen der Hinrunde: Keiner traf so oft wie der SSV (50-mal), keiner kassierte weniger Tore als der VfB (13 Treffer). Zudem eilen beide seit Wochen von Sieg zu Sieg. Die Hausherren haben sechs, Auerbach schon neun Runden keinen Zähler mehr abgegeben. Doch auch in anderen Partien des letzten Spieltages 2016 steckt Brisanz: Findet Coschütz wieder in die Erfolgsspur zurück? Wer überwintert auf den beiden Schleudersitzen? Zieht Schlusslicht Reuth die Brunner mit ins Schlamassel? Für den Tabellendritten Coschütz ist heute ein Sieg beim zuletzt fünfmal sieglosen VFC Reichenbach 96 schon Pflicht, wenn die Wiederaufstiegspläne nicht schon zur Adventszeit ad acta gelegt werden sollen. Auf einen weiteren Punktverlust der Coschützer hofft der Vorwochenbezwinger SV Wildenau, der dann im Falle eines Dreiers heute daheim gegen Morgenröthe den Bronzeplatz einnehmen könnte. Das Duell gegen die Elf aus der Kosmonautengemeinde ist der Klassiker der Kreisliga: Zum 34. Mal stehen sich beide gegenüber. Starke Formschwankungen wies zuletzt der FSV Ellefeld auf, der sich in Rebesgrün heute warm anziehen muss. Im Gegensatz zum Vorjahr stecken die gastgebenden Blau-Weißen nicht im Abstiegskampf.

Auch der SV Muldenhammer hat vorerst das Abstiegsgespenst vertrieben. Eine Ausbeute von zehn Punkten aus vier Spielen kannte man dort schon lange nicht. Gegen die auswärtsschwachen Großfriesener - sie holten auf fremdem Platz erst einen Punkt - soll im zweiten Sonntagsspiel der Positivtrend fortgesetzt werden. Erneut vor Heimaufgaben stehen die beiden Letzten. Taltitz will den Schwung seines letzten Sieges gegen Brunn nutzen, um auch die im Mittelfeld feststeckenden Bergener in die Schranken zu weisen. Glaubt man den Zahlen, dann kann Reuth bereits für die Rückkehr in die 1. Kreisklasse planen. Denn mit sieben Punkten nach Abschluss der ersten Halbserie hat noch keiner am Ende sportlich die Liga gehalten. Wann, wenn nicht gegen die seit Wochen schwächelnden Brunner, wollen die 1880er die Kehrtwende einläuten und ihren zweiten Heimerfolg einfahren?

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