Tor kurz vor Ende der Verlängerung bringt den VFC weiter

Fußball-Sachsenpokalwettbewerb: Plauen gewinnt sein Achtelfinalspiel beim Landesligisten SG Taucha mit Ach und Krach 1:0

Plauen.

Der VFC Plauen zitterte sich am Donnerstag nach einem Last-Minute-Tor Schröders beim Landesligisten SG Taucha ins Viertelfinale des Fußball-Landespokalwettbewerbs. Für das Weiterkommen mussten die Plauener bis in die Verlängerung gehen. Taucha zeigte sich vor allem in der Abwehr äußerst stabil, konnte seine glasklaren Chancen aber nicht nutzen und hatte deshalb das Nachsehen.

Der VFC kam schwer ins Spiel. Technische Fehler ermöglichten keinen geordneten Spielaufbau. Dennoch hätten die Plauener bereits nach 66 Sekunden in Führung gehen können. Guzlajevs schoss aber ebenso wie wenig später Schumann über das Gebälk (8., 23.). Bis dahin hatte der VFC zumindest Ballhoheit. Doch langsam legte die Heimelf ihren Respekt ab und startete ihrerseits erste Angriffe. Cap im Plauener Tor zeigte sich dabei stets aufmerksam. Ungenauigkeiten im Plauener Spiel machten den Gegner stark. Zunächst setzte Reich einen Kopfball neben das Plauener Tor. Dann hätte Maaz den VFC aus dem Rennen schießen können. Zum Glück traf er nur die Querlatte (37., 39.). Mit 0:0 ging es in die Pause.

Kein Durchkommen auch in der zweiten Halbzeit durch die bärenstarke Abwehr der Platzherren. Guzlajevs, Bach, Albert und Schumann brachten den Ball bei guten Chancen nicht im Tor unter. So verging Minute um Minute. Plötzlich ergab sich für Taucha die große Gelegenheit, eine Runde weiterzukommen. Allein Maaz lief dreimal völlig frei aufs Plauener Tor zu, vergab aber fahrlässig seine Riesenmöglichkeiten (68., 72., 84.). Auf der anderen Seite versuchten sich Grandner und Guzlajevs noch einmal, aber ebenso vergeblich (89., 90.).

Die Verlängerung musste her. Verbissen kämpfte der VFC um das Weiterkommen. In der 119. Minute war es mit Schröders goldenem Tor vollbracht.

VFC-Trainer Falk Schindler war erleichtert: "Es gab zu viele Unkonzentriertheiten im Passspiel, Ballverluste im Spiel nach vorn, dazu ein Gegner, der sehr strukturiert gespielt hat. Wir konnten von Glück reden, dass wir mit einem 0:0 in die Verlängerung kamen, denn die größeren Chancen hatte Taucha. Mit dem einen Angriff, den wir gut durchgebracht haben, gewinnen wir das Spiel glücklich." (ilo)

Statistik VFC: Cap - Walther, Dartsch, Schumann, Albustin - Andreopoulos, Grandner - Lucenka - Guzlajevs, Bach (64. Schröder), Nýber (46. Albert); Tor: 0:1 Schröder (119.); SR: Meißner (Krostitz); Zuschauer: 260


In Nordhausen um Punkte

Nur zwei Tage bleiben Fußball-Oberligist VFC Plauen zum Durchschnaufen nach dem kräftezehrenden Landespokalspiel. Am Sonntag, 13.30 Uhr wartet auf die Mannschaft von Trainer Falk Schindler wieder der Punktspielalltag. Der Tabellen-Achte fährt dabei an den Harz zur Regionalliga-Reserve von Wacker Nordhausen, die mit einem Zähler weniger auf Platz 9 steht. Wie schwer die Aufgabe wird, zeigt sich an der Tatsache, dass bei Wacker II immer wieder Spieler des Profikaders auflaufen. Prominentestes Beispiel war in den vergangenen Partien Nils Pfingsten-Reddig. (pj)

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