Trainer erwarten einen Kampf auf des Messers Schneide

In der Regionalliga der Ringer wartet auf Markneukirchen die Auswärtsaufgabe in Thalheim. Der Schwergewichtler der Vogtländer fiebert indes dem WM-Start entgegen.

Markneukirchen.

Nach zwei klaren Siegen in Luckenwalde und vor eigenen Fans gegen Lugau dürfte der dritte Kampftag für die Regionalliga- Ringer des AV Germania Markneukirchen zur Feuerprobe werden. Die Obervogtländer müssen morgen zum RV Thalheim. Die Erzgebirger gehörten schon im Vorjahr zu den ärgsten Verfolgern des Spitzenduos Markneukirchen und Greiz, für die neue Saison haben sich die Thalheimer noch einmal ordentlich verstärkt. Sie greifen nun endgültig an der Spitze an, haben nach den ersten beiden Kampftagen noch eine blütenreine Weste.

Mit Benjamin Opitz, der nach seinem Erstliga-Ausflug nach Lübtheen zu seinem Heimatverein zurückkehrte und Routinier Mario Koch, der von Jena zu den Erzgebirgern stieß, hat der RV Thalheim sehr starke Ringer neu im Aufgebot. Nachwuchsringer Florian Pohl vom ASV Hof ist ebenfalls neu im Team.

So wird es im Limit bis 61 Kilogramm im klassischen Stil gleich zu Beginn vermutlich ordentlich zur Sache gehen, wenn Markneukirchens Valerij Borgoiakov mit Peter Haase einen echten Prüfstein vorgesetzt bekommt, der bei den Deutschen Meisterschaften 2018 in Burghausen den Bronzeplatz erkämpfen konnte.

"In Thalheim gab es immer spannende- und emotional geführte Begegnungen. Auch diesmal wird es sicherlich ein Duell auf des Messers Schneide", erwartet Germania-Trainer André Backhaus. Wie schon an den ersten beiden Kampftagen werden auch in Thalheim nur neun Kämpfe über die Bühne gehen, denn Markneukirchens Schwergewichtler Franz Richter startet bei den am Sonntag beginnenden Weltmeisterschaft der Junioren im slowakischen Trnava. Nach Silber bei den Europameisterschaften will er dort erneut angreifen.

Sechs Wochen liegen zwischen der EM in Rom und der jetzigen WM. "Da kann man nichts Neues mehr machen, die Zeit ist einfach zu kurz, um da noch einmal nachzufassen", sagt Bundestrainer Maik Bullmann. Für ihn ging es in den vergangenen Wochen darum, die Spritzigkeit seiner Sportler zu halten, im technischen Bereich Fehleranalyse zu betreiben und Feinschliff vorzunehmen. "In Trnava kommen bestimmt noch gute Ringer dazu. Die USA, Iran und auch die anderen Asiaten habe gute Leute. Aber ich werde mein Bestes geben und versuchen, erneut in die Kämpfe um die Medaillen einzugreifen", gibt sich Richter kämpferisch. Sein Kampf in Thalheim soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

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