Verein will Schweden ins Vogtland locken

Golfclub Bad Elster-Bad Brambach möchte Tourismus ankurbeln - Konzept bereits mehr als 40 Hotels vorgestellt

Bad Elster/franzensbad.

Mit einem attraktiven Paketangebot für Kurzurlaube in Verbindung mit Golfspielen könnte sich das Tourismusgewerbe im Vogtland neue Kundenkreise erschließen. Davon ist der Golfclub Bad Elster-Bad Brambach überzeugt. Clubpräsident Manfred Nietert hat nun über 40 Betrieben aus dem Beherbergungsgewerbe im Vogtlandkreis und der Stadt Plauen ein entsprechendes Kooperationsangebot unterbreitet.

Eine Kombination von Urlaub im Vogtland einschließlich der Nutzung regionaler kultureller Angebote in Verbindung mit Golfen im Resort Franzensbad - dem Heimatplatz des Elsteraner Clubs - besitzt nach Meinung von Nietert hinreichend Attraktivität, um in Deutschland und dem benachbarten Ausland Zugkraft zu entfalten. Der seit Jahren mit der internationalen Klassifizierung Vier Sterne superior eingestufte Golfplatz im böhmischen Bäderdreieck habe sich ohnehin schon zu einem gewichtigen Zielort in der Golferwelt entwickelt. Seit der Eröffnung im Jahre 2003 haben schon über 120.000 Gastgolfer den 18-Loch-Platz bespielt.

Golfurlauber sind eine zahlungskräftige Zielgruppe: 2041 Euro gibt ein deutscher Golfer laut einer Studie im Schnitt für den Golfurlaub aus. Sieben Tage sportliche Auszeit gönnen sich die deutschen Golfer danach im Jahr. Jeder Sportler lässt bei einem Tagesausflug mit durchschnittlich 145 Euro fast doppelt so viel Tagesumsatz in der Region wie andere Urlaubergruppen.

Die bislang schon geführten Gespräche mit verschiedenen Hoteliers seien ermutigend. Insbesondere werde erkannt, dass das Vogtland von der internationalen Zugkraft, von Bekanntheitsgrad und Renommee der böhmischen Golfwelt profitieren könne.

Der Golfclub und das Resort wollen sich dieses Jahr auf Golfer aus Skandinavien konzentrieren. So ist das Golfresort seit Januar als einziger tschechischer Golfplatz in das Greenfee-Bonusprogramm Golfhäftet einbezogen, das von der Vielzahl der schwedischen Golfer genutzt werde. "Selbst wenn der skandinavische Golfer auf der Fahrt nach Italien hier nur für eine Übernachtung plus Golfrunde Station macht, wäre das schon ein Gewinn", so Nietert.


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