Verletzung überschattet Niederlagen

Ohne Punkte sind die Bundesligaringer aus Pausa und Plauen in die Rückrunde gestartet. Schon im zweiten Kampf kam der große Schock für die Vogtländer.

Pausa/Plauen.

Enttäuscht winkte Ulrich Leithold, Vorsitzender des KSV Pausa, am Sonntagnachmittag ab. Erneut hatten die Bundesligaringer der Wettkampfgemeinschaft (WKG) Pausa/Plauen in zwei Kämpfen keine Punkte eingefahren. Verlief der Rückrundenauftakt am Samstagabend beim KAV Mansfelder Land mit der 11:15-Niederlage noch spannend, gab es für die Vogtländer am Sonntag auf heimischer Matte im Duell mit dem FC Erzgebirge Aue beim 6:20 nichts zu holen.

Gegen Erstliga-Absteiger Mansfelder Land war wie bei der knappen 10:11-Niederlage in der Hinrunde ein Punkt in Reichweite für die WKG. Doch bereits im zweiten Duell erlebten die Gäste einen Schockmoment, als sich Schwergewichtler Adam Filipczak in Führung liegend die Schulter auskugelte. Die vier Mannschaftspunkte strich sich daraufhin der Gastgeber ein, der damit alle fünf Duelle in der ersten Hälfte des Kampfabends gewann und zur Pause 14:0 in Führung lag. Die WKG-Ringer aber bewiesen Moral, Zalik Sultanov blies mit seinem 10:2-Erfolg zur Aufholjagd. Nach den Siegen von Eryk Maj und Maximilian Schwabe waren die Vogtländer auf 7:14 rangerückt und Hoffnung keimte vor den abschließenden zwei Duellen auf. Die knappe 2:3-Niederlage von Felix Pflauger machte alle Träume der WKG zunichte, sodass der Sieg von Kevin Lucht nur noch für die Statistik war. "Erneut war es gegen den Erstligaabsteiger sehr knapp. Nicht auszudenken, wenn Adam Filipczak hier vier Punkte holt", sagte WKG-Trainer Denny Schulz, auf eine baldige Genesung des Polen hofft.

Schmerzlich vermisst wurde der auch am Sonntag im Aufeinandertreffen mit Erzgebirge Aue. Ersatz war so schnell nicht zu finden, da alle anderen Teams der WKG am Wochenende ebenfalls im Einsatz waren. So entfiel der Kampf der Brüder Filipczak, denn Bruder Mateusz geht für die Erzgebirger auf die Matte. Zunächst hatte Routinier Pierre Vierling aus WKG-Sicht für einen erfolgreichen Auftakt gesorgt. Anschließend aber wurde Adam Gorzynski schnell geschultert, Felix Kästner unterlag seinem erfahrenen Gegner nach Punkten. Mate Krasznai gewann kurz vor der Pause sein Heimdebüt für die WKG, doch hatten die Trainer einen höheren Sieg des starken Ungarn erwartet. In der zweiten Hälfte des Kampfabends sorgte das Jugendligateam der WKG, das zuvor seinen Kampf gegen Aue 24:9 gewonnen hatte, für ordentlich Stimmung. Zalik Sultanov beflügelte das zum Sieg, und auch Maximilian Schwabe punktete für die Gastgeber. Doch sowohl Eryk Maj als auch Felix Pflauger und Kevin Lucht unterlagen, sodass am Ende die klare Niederlage stand. "Wir bleiben vom Pech verfolgt, wobei heute einige unserer Athleten nicht bis an die Leistungsgrenze gingen", sagte WKG-Trainer Silvio Hoffmann. Er steht mit Denny Schulz vor der schweren Aufgabe, das Team für die kommenden Kämpfe aufzurichten.

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