VFC freut sich über Punkt beim Aufsteiger

Fußball-Oberliga: Plauen spielt zum Auftakt bei Nordhausen II 0:0

Nordhausen.

Nach dem Auftakt zur neuen Oberligasaison überwiegt die Freude beim VFC Plauen. Als Punktgewinn nach einem 0:0 wird der eine Zähler beim FSV Wacker Nordhausen II eingestuft. Immerhin spielten die Gastgeber mit sechs Spielern, die zu ihrem Regionalliga-Kader gehören, darunter die bundesligaerfahrenen Marco Sailer und Lucas Scholl, der Sohn von Mehmet Scholl. VFC-Trainer Daniel Rupf stellte nach der Hitzeschlacht fest: "Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich einverstanden. Zufrieden wäre ich gewesen, hätten wir gewonnen. Dazu ist uns nach vorn zu wenig gelungen. Insgesamt war der Auftritt aber gut."

Immerhin: Der VFC ließ gegen den starken Oberliga-Aufsteiger über 90 Minuten keine zwingende Torchance zu. "Wir hatten uns ganz akribisch auf die Abwehrarbeit vorbereitet, weil wir ja in der Vorbereitung sehr oft unsere Schwachstellen aufgezeigt bekamen", begründete Rupf die taktische Maßnahme. Der VFC hatte zuvor in acht Testspielen 19 Gegentore kassiert. Die Plauener haben nach einigen Abgängen an Qualität verloren, immerhin ist der Verein aber in diesem Sommer nicht ins finanzielle Minus gegangen. Obwohl Trainer Rupf nicht ins obere Regal greifen konnte, was Neuverpflichtungen angeht, ist der Coach davon überzeugt, dass er eine entwicklungsfähige Mannschaft hat mit Spielern, die sich reinbeißen können.

Genau das taten die Plauener vor 150 Zuschauern in Nordhausen. Die Gäste hatten nach Standards durch Guzlajevs (3.) und Schumann (4.) sowie eine Schusschance von Morosow (37.) Möglichkeiten. Nach dem Wechsel verpasste VFC-Zugang Albert (47.) die Plauener Führung. Im Hinblick auf das erste Heimspiel der Saison am Sonntag sieht Rupf die Ausgangslage so: "Wir spielen jetzt gegen den FC Carl Zeiss Jena II, gegen den wir vorige Saison 1:4 und 0:4 verloren haben. Da weiß also jeder, worauf es ankommen wird." Gleichwohl möchte der VFC natürlich auf ein schnelles Umkehrspiel setzen, das auch in Nordhausen durchaus ansehnlich war, obwohl der finale Pass noch nicht so richtig ankam.

Statistik

VFC: Szcepankiewicz - Kameraj, Ranninger, Schumann, Albustin - Lucenka, Grandner - Hofmann (65. Wüstenhagen), Guzlajevs, Morosow - Albert (85. Fatajo). SR: Kohnert (Ballenstedt). Zuschauer: 150.

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