VFC ist Pokalhoffnung des Vogtlands

Der Plauener Fußball-Oberligist ist am Feiertag im Sachsenpokal bei der SG Taucha gefordert. Im Achtelfinale soll noch lange nicht Schluss sein.

Plauen.

Schlag auf Schlag geht es derzeit beim VFC Plauen. Erst das hochdramatische Spiel gegen den Spitzenreiter der Oberliga am vergangenen Wochenende und nun steht am Donnerstag das Spiel um den Einzug ins Viertelfinale im Sachsenpokalwettbewerb an. Bereits um 13Uhr erfolgt der Anpfiff auf dem Sportplatz der SG Taucha.

Weil es der VFC Plauen verinnerlicht hat, sich alles schwer erkämpfen zu müssen und jedem Gegner entsprechend Respekt entgegenzubringen, ist davon auszugehen, dass er auch beim Landesligisten Taucha mit einer äußerst konzentrierten Leistung angehen wird.

Zwar verlor der VFC Plauen am Wochenende zu Hause gegen Oberliga-Tabellenführer Luckenwalde, doch kommt die Mannschaft aus den vergangenen Wochen gestärkt und mit Selbstvertrauen. Einzig die dünne Personaldecke macht dem VFC Sorgen. Die Leistungsträger Edvardas Lucenka und Aleksandrs Guzlajevs kamen angeschlagen aus dem jüngsten Punktspiel.

Wie schon in der Runde der letzten 32 Mannschaften muss der Oberligist zu einem Landesligisten fahren. Kam der VFC als einziges vogtländisches Team gegen Neusalza-Spremberg ohne große Mühe ins Achtelfinale, sollte auch die SG Taucha ein machbares Los sein. Und mit einem Sieg und dem Einzug ins Viertelfinale könnte den Plauenern ein lukratives Heimspiel zugelost werden. Doch erst heißt es, in Taucha zu bestehen.

Die SG Taucha belegt derzeit den zehnten Platz in der Landesliga, verlor zuletzt beim Tabellenschlusslicht BSG Stahl Riesa 2:3. Neun geschossenen Toren stehen neun Gegentore gegenüber. Allgemein scheint Taucha auf Ausgeglichenheit zu stehen. Von neun Partien endeten fünf unentschieden. Dazu kommen ein Sieg und drei Niederlagen. Erst dreimal spielten die Tauchaer in der Liga zu Hause, wobei die Zuschauer nicht gerade verwöhnt wurden. Nicht einen einzigen Treffer ihrer Mannschaft bekamen die Tauchaer Fans zu sehen, es gab aber auch nur einen Gegentreffer.

"Im Pokal ist jede Mannschaft in der Lage zu gewinnen. Wir werden uns auf uns und unsere Stärken konzentrieren, sind fokussiert auf das Spiel und wollen eine Runde weiterkommen. Wenn man im Sachsenpokal mitspielt, dann ist es auch das Ziel, den Pokal zu gewinnen. Dabei bedeutet uns die Unterstützung der Fans wahnsinnig viel", weiß der angeschlagene Edvardas Lucenka. Und auf die Unterstützung der Fans können die Spieler zählen. Der Fanbus, der 9.30 Uhr in Plauen abfährt, ist ausverkauft.

Die erste Runde überstand Plauens Achtelfinalgegner bei Roter Stern Leipzig mit einem 2:0-Sieg. Mit einem klaren 3:0 beim FV Blau-Weiß Freital rückte Taucha eine Runde weiter. In Runde 3 trafen die Tauchaer auswärts auf den Ligakontrahenten Handwerk Rabenstein und spielten sich mit einem 2:1-Sieg ins Achtelfinale. Nun hat die SG Taucha ihr erstes Pokalheimspiel vor der Brust.

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