VFC sinnt in Bernburg auf Revanche

Fußball-Oberliga: 0:6 vom April wurmt noch - Plauener bisher noch ohne Gegentor

Plauen.

Die 0:6-Niederlage des VFC Plauen vom Dienstag gegen den Drittligisten FSV Zwickau war aus Sicht der Vogtländer eine Trainingseinheit, in der sie dazulernen konnten. "Wir haben es verpasst, das 1:0 und das 2:0 zu machen. Dann hat uns Zwickau sechs Stück eingeschenkt. Der Zwei-Klassen-Unterschied war schon aufgrund der Chancenverwertung zu erkennen", stellte VFC-Cheftrainer Daniel Rupf im Nachgang fest.

Die Plauener haben damit in insgesamt sieben Testspielen in dieser Saison ein Torverhältnis von 22:23 Treffern vorzuweisen. Daniel Rupf weiß aber, dass es am Ende nur auf die Meisterschaftsspiele ankommt. "Genau da haben wir in zwei Spielen kein Gegentor gefressen, und wir können so mit etwas Zählbarem am Samstag in Bernburg eine kleine Serie starten."

Allerdings hat beim VFC keiner besonders gute Erinnerung an das jüngste Spiel beim TV Askania Bernburg. Die 0:6-Niederlage im April ordnet Rupf "als einen der bittersten Momente in meinem Leben als Fußballer ein". Sein VFC hatte damals personell große Probleme, wobei das allein nicht der Grund für das Bernburger Schützenfest war. "Ich glaube, dass wir uns als Team langsam entwickeln und dass wir solche schwarzen Tage nicht mehr miterleben müssen", wagt der Coach eine zarte Prognose. Intern lautet die Ansage natürlich ganz deutlich: Revanche!

Nicht in den Kader geschafft hat es ein polnischer Probespieler, der am Dienstag gegen Zwickau getestet wurde. Stattdessen setzen Sportvorstand Alexander Bräutigam und Trainer Daniel Rupf auf die vorhandene Qualität im Kader. Dominic Knoll und Benjamin Keller fallen weiterhin verletzt aus.

Anstoß in Bernburg ist morgen, 14 Uhr. Der VFC war mit einem 0:0-Unentschieden bei Wacker Nordhausen II und einem 1:0-Heimsieg gegen Carl Zeiss Jena II in die Saison gestartet. Aktuell ist das Team Fünfter der Oberliga Süd. (kare)

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