VFC-Trainer lobt die Mentalität seines Teams

Fußball-Oberliga: Die Plauener empfangen morgen im ersten Heimspiel der Saison den FC Carl Zeiss Jena II

Plauen.

Morgen, 14 Uhr bestreitet der Fußball-Oberligist VFC Plauen sein erstes Heimspiel der neuen Saison. Nach dem 0:0 beim starken Aufsteiger FSV Wacker Nordhausen II empfangen die Vogtländer mit dem FC Carl Zeiss Jena II ein vermutlich ähnliches Kaliber. Die Thüringer hatten den VFC in der Vorsaison (4:1, 4:0) gleich zweimal abgeschossen und sind mit einem 3:0-Erfolg gegen Bernburg in die Saison gestartet. Von daher darf man die Gäste in der Favoritenrolle sehen, wenngleich VFC-Trainer Daniel Rupf von Prognosen wenig hält. "In unserer Liga sind etliche Teams eng beieinander. Da ist eigentlich ständig alles möglich. Ich konzentriere mich besser auf unsere Konzeption und den Matchplan."

In dem werden die verletzten Dominic Knoll und Benjamin Keller fehlen. Angeschlagen war zudem Aleksandrs Guzlajevs. Insgesamt sprüht Rupf vor Optimismus, weil die Mannschaft in den vergangenen zwei Wochen eine sehr gute Mentalität entwickelt habe. "Das konnte man in Nordhausen auch deutlich auf dem Platz erkennen." Der VFC hatte zuvor in acht Testspielen 19Gegentore kassiert. "Wenn man dann einem sehr guten Gegner keine echte Torchance gestattet, dann ist das schon beachtlich. Aber ich weiß natürlich auch, dass nach vorn noch was gefehlt hat", räumt der Plauener Übungsleiter ein.

Auch gegen Carl Zeiss Jena II muss sein Team einen Balanceakt hinbekommen und eine kontrollierte Offensive anstreben. Die Thüringer haben exzellente Techniker in ihren Reihen, die "natürlich so wie vergangene Saison eiskalt zuschlagen werden, wenn wir zu viele Fehler im Vorwärtsgang machen". Doch zu Hause wollen die Plauener natürlich gewinnen. "Alles andere wäre Quatsch", kündigt Trainer Daniel Rupf an. Im Vogtlandstadion stehen sich der Vorjahresvierte und der Vorjahresdritte gegenüber. Es sollte sich also ein recht sehenswertes Spiel entwickeln. (kare)

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