Vogtländer hoffen auf Saisonstart im Oktober

Ringen: Pausa/Plauen befürwortet Pläne für die Regionalliga-Staffel

Pausa/Plauen.

Die Ringer der Wettkampfgemeinschaft KSV Pausa/ASV Plauen können weiterhin auf eine Meisterschaftsrunde 2020/ 21 in der Regionalliga hoffen. Denn während zahlreiche andere Landesverbände die anstehende Saison schon ausgesetzt haben, halten die Verantwortlichen der Regionalliga Mitteldeutschland und der Oberliga Bayern als einzige verbliebene zweithöchste Kampfklassen weiter an einem Start im Oktober fest. Das ist so auch ganz im Sinne der Vogtländer: "Angesichts zahlreicher Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist es aus unserer Sicht einfach noch zu früh für eine Absage. Bis zum Saisonstart im Oktober könnten unter Umständen bis dahin auch alle Maßnahmen zurückgeschraubt werden", erklärt Ulrich Leithold, Vorsitzender des KSV Pausa stellvertretend für die Wettkampfgemeinschaft KSV Pausa/ASV Plauen, die im Vorjahr den Vizemeistertitel in ihrer Staffel gewann.

"Nachdem alle acht Teams ihre Bereitschaft bekundet haben, in der kommenden Saison zu ringen, gehen wir nun die Auflagen zu Hygieneregeln und Abstandsbestimmungen an. Diese werden in diesem Jahr Teil der Wettkampfordnung, von den Ländern jedoch unterschiedlich gehandhabt", sagt Sascha Förster, der Präsident des Landesverbandes Berlin, der in diesem Jahr den sicher nicht leichten Vorsitz der Zweckgemeinschaft Ringen in Mitteldeutschland inne hat. Nur eines wollen die Mannschaften nicht - unter Ausschluss der Fans ringen. So will auch die WKG Pausa/Plauen in den nächsten Tagen beginnen, die Ringer vorzustellen, die in der neuen Regionalliga-Saison um Punkte und eine möglichst gute Platzierung kämpfen sollen. Denn um den Aufstieg in die neu zu schaffende 2. Bundesliga wird es (noch) nicht gehen, da die Strukturänderung des Ligensystems bei der Bundesligatagung vergangene Woche um ein Jahr verschoben wurde. "Den Mannschaften der Bundesliga, aber auch der Regionalliga Mitteldeutschland wurde freigestellt, ob sie unter den derzeitigen Voraussetzungen antreten oder in dieser Meisterschaftsrunde pausieren", erklärt Ulrich Leithold. Von daher ist es auch für ihn nachvollziehbar, dass in dieser Saison nicht regelkonform um Auf- und Abstieg gehen kann.

"Wir planen die Durchführung der Saison, legen noch einige Modalitäten fest und warten ab, wie sich die Situation mit den Maßnahmen rund um den Corona-Virus entwickeln", erklärt Ligenleiter Henning Tröger. Er hat dabei auch andere Sportarten im Blick. Denn schließlich starten Fußball, Handball und Eishockey noch viel früher als die Ringer und hoffen ebenfalls, nicht auf Fans verzichten zu müssen. Die anderen Landesverbände der Ringer haben die Aussetzung der Saison 2020/21 mit einer ganzen Reihe ungeklärter Fragen begründet. Das betrifft zum Beispiel den Einsatz ausländischer Ringer, Einschränkungen im Zuschauerbereich oder auch den Wegfall von Strukturen. Inzwischen gehört mit Manfred Werner aber auch der Präsident des Deutschen Ringer-Bundes zu denen, die diese Entscheidung als wohl etwas zu voreilig einstufen.

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