Vogtländer holen sich Deutsche Meisterschaft

Plauener Sitzballer hatten in Gummersbach großen Anteil am Titelgewinn. Die Frauen komplettierten den Erfolg mit Silber.

Gummersbach.

Bei der 64. Deutsche Meisterschaft der Männer und der 43. Auflage bei den Frauen im Sitzball landeten die für Sachsen startenden Spielgemeinschaften Leipzig/Plauen auf den Plätzen 1 und 2. Bei den Männern standen Yves und Kay Heinig sowie Gordon Hawranke (alle BRSV Medizin Vogtland) im Aufgebot. Der erste Gegner hieß Schwerte. Dass das Auftaktspiel eines jeden Turniers erfahrungsgemäß nie einfach ist, zeigte sich am Pausenstand von 11:11. Mit großem Kampfgeist errangen die Sachsen einen knappen 25:24-Sieg. Anschließend wartete mit der SG Hausen/Kassel schon der nächste unbequeme Gegner. Die Hessen führten nach der ersten Halbzeit 14:13. Aber auch diesmal verließ Leipzig/Plauen mit dem Ergebnis von 25:24 das Feld. Das letzte Spiel des Freitags gewann das Team deutlich mit 29:13 Punkten. Die Auswahl aus Niedersachsen hatte zu keiner Zeit eine Siegchance.

Der erste Gegner am Samstag kam aus Emmelshausen: 29:21. Die Gastgeber aus Gummersbach stellten danach beim 31:15 keine sehr große Herausforderung dar. Und auch die Sportfreunde aus Oberhausen erwiesen sich als leichte Hürde. Nach anfänglichen kleineren Schwierigkeiten hieß es 27:18. Mit Ludwigshafen kam dann ein ganz anderes Kaliber. Das Team aus Rheinland-Pfalz hatte selbst Ambitionen auf den Meistertitel. Jedoch zeigten die Sachsen in der ersten Hälfte des Spieles eine so gute Leistung, dass sie mit einer überraschend deutlichen 17:10-Führung in die Pause gingen. Von diesem Vorsprung zehrten sie in Hälfte 2. Ludwigshafen kam stark auf, aber am Ende gewann Leipzig/Plauen hochverdient 28:26.

Mit Rheinhausen-Moers folgte anschließend wieder ein relativ leichter Gegner, der 33:23 bezwungen wurde. Der nächste Titelaspirant wartete danach mit Pforzheim auf die sächsischen Sitzballer. Die hatten zu diesem Zeitpunkt als einzige Mannschaft noch keinen Punkt abgegeben. Das sollte auch gegen Pforzheim so bleiben. Mit einem knappen 14:13 wurden die Seiten gewechselt. Die Sitzballer aus Leipzig und Plauen steigerten sich in der zweiten Hälfte und gewannen deutlich 27:22. Damit war der vierte Deutsche Meistertitel unter Dach und Fach. Doch der Vorjahresvierte wollte verlustpunktfrei bleiben und tat dies mit dem 29:21 gegen Menden auch. Das hatte in den vergangenen Jahren keiner geschafft.

Bei den Frauen wurde die Deutsche Meisterschaft in zwei Runden ausgetragen. Leipzig/Plauen mit Stefanie Brendel und Bettina Heinig (beide BRSV Medizin Vogtland) startete mit einem 22:16 gegen Bayern. Gegen Niedersachsen hieß es 17:16. Eine 14:20-Niederlage gegen Karlsruhe/Bühl folgte. Die Gastgeber aus Gummersbach wurden danach 22:16 bezwungen. Und gegen die Ländermannschaft Rheinland-Pfalz gewannen die Sachsen 21:18. Den Auftakt der zweiten Runde bildete ein 14:13 gegen Gummersbach. Niederlagen gegen Niedersachsen (10:23) und Karlsruhe/Bühl (13:16) beendeten die Titelträume. Mit zwei weiteren Siegen sicherte sich Sachsen dank des besseren Punktverhältnisses Silber. (kayh)

Statistik

Endstand Männer: 1. Leipzig/Plauen (Sachsen) 20:0 Punkte, 2. Pforzheim (Baden) 17:3, 3. Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) 16:4; Endstand Frauen: 1. Auswahlmannschaft Niedersachsen 16:4, 2. SG Leipzig/Plauen 14:6, 3.Ländermannschaft Rheinland-Pfalz 14:6.

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