Vogtländer lassen Punkte im Erzgebirge

1. Tischtennis-Bezirksliga: Niederlagen in Gornsdorf

Reichenbach/Lengenfeld.

Der VfB Lengenfeld hat die Tabellenführung in der 1. Tischtennis-Bezirksliga eingebüßt. Die Vogtländer kassierten am Sonntag mit dem 4:11 beim TSV Elektronik Gornsdorf II ihre erste Saisonniederlage. Dass die Erzgebirger nunmehr an der Spitze stehen, liegt auch daran, dass sie am Tag zuvor auch ihr Heimspiel gegen Blau-Weiß Reichenbach gewonnen hatten. Dabei war das Ergebnis beim 9:6 jedoch etwas knapper ausgefallen. In einer Woche haben beide Vereine Heimrecht. Dann empfängt Reichenbach den TSV Pobershau und Lengenfeld den SV Vielau.

TSV Gornsdorf II - VfB Lengenfeld 11:4. Gornsdorf stellte seine Doppel sehr offensiv auf und ging mit 2:1 in Führung. Dabei hätte es auch besser für den VfB laufen können, doch Pippig/Scheibe unterlagen im Entscheidungssatz. Dürkop/ Sprenger verspielten eine 1:0-Führung. Nur Gündel/Wolf siegten mit 3:1 nach gutem Spiel. In den ersten Einzeln spielten die "alten Hasen" aus Gornsdorf ihre Erfahrung aus. Vier Niederlagen in Folge brachten den 1:6-Rückstand. Toni Pippig kämpfte gegen Steffen Schreiter bis zum Schluss und verlor ein enges Match am Ende unglücklich mit 20:22 im Entscheidungssatz. Daniel Sprenger und Jörg Scheibe verkürzten durch zwei klare Siege auf 3:6 aus Lengenfelder Sicht. In der zweiten Runde ließen die Hausherren vor eigenem Publikum nicht nach. Im oberen und mittleren Paarkreuz war auch diesmal nichts zu holen für Lengenfeld. Den letzten Punkt erkämpfte der an diesem Tag ungeschlagene Daniel Sprenger gegen Artur Golowin. (cag)

TSV Gornsdorf II - Blau-Weiß Reichenbach 9:6. Die Reichenbacher waren bei der Oberliga-Reserve im Erzgebirge keinesfalls chancenlos. Doch ohne einen Einzelsieg von Lucas Pilz und Daniel Schein und angesichts der Tatsache, dass die ersten beiden Doppel an den Gastgeber gingen, hätten Karl Zimmermann, Benjamin Schubert, Jörg Hölzel und Ulrich Hätzsch schon beide Einzel gewinnen müssen, um zählbares mit nach Hause zu bringen. Das gelang aber nur dem Ausnahmetalent der Reichenbacher, Karl Zimmermann. Er gewann beide Einzel gegen den im vergangenen Jahr noch in der Oberliga spielenden Bernd Buschmann und gegen den ehemaligen Annaberger Steffen Schreiter jeweils mit 3:1. Allein die beiden erst im Entscheidungssatz verlorenen Spiele von Lucas Pilz gegen Buschmann und Daniel Schein gegen Jörg Anhut hätten zumindest bei einem Sieg zur Punkteteilung gereicht. Dabei führten Pilz schon 2:0 und Schein 2:1. (pol)

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