Vogtländer steht in Bukarest auf EM-Bühne

Gewichtheben: Raphael Friedrich schafft im Vorfeld Bestleistungen

Rodewisch.

Gewichtheber Raphael Friedrich von der TSG Rodewisch steht am Donnerstagabend bei den Junioren-Europameisterschaften in der rumänischen Hauptstadt Bukarest gefordert. Die Qualifikation für die EM hatte der Rodewischer im Mai im italienischen San Remo auf Anhieb geschafft. 290 Kilogramm im Zweikampf lautete die Norm für seine Gewichtsklasse bis 89 Kilogramm, 315 stemmte der Vogtländer. "Aufgrund seiner Leistungen ist Raphael daraufhin in den Perspektivkader für die Olympischen Spiele 2024 berufen worden. Damit wird er besonders gefördert", freut sich sein Heimtrainer Arne Hartenberger.

Nach diesem gelungenen Frühling gab es für den Vogtländer, der am Olympiastützpunkt in Chemnitz bei Peter Hruby trainiert und seit dieser Saison auch für die Bundesligamannschaft des Chemnitzer Athletenclubs antritt, im Sommer einen Nackenschlag. Bei einer Wettkampfreise im August nach Japan fing sich Friedrich eine Durchfallerkrankung ein. Innerhalb weniger Tage verlor er zehn Kilogramm Gewicht. Trainer Hrubys Fingerspitzengefühl und gezielter Ernährungsberatung ist es zu verdanken, dass der Rodewischer schnell wieder seiner Kampfgewicht erreichte und im Training gleich mal zwei Bestleistungen raushaute: 145 Kilogramm im Reißen und 175 im Stoßen. "Wenn er diese 320 Kilogramm in Bukarest im Zweikampf wiederholen kann, wäre das ein Rieseneinstand", sagt Arne Hartenberger.

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