Vogtland Rebels melden sich zurück

American-Football-Verbandsliga: Im Heimspiel gegen Wittenberg soll ein Sieg her

Treuen.

Die Vogtland Rebels schnüren am Sonntag nach 42 Tagen Pause wieder ihre Football-Schuhe: 15 Uhr empfängt der Verbandsligist im Jahn-Stadion in Treuen einen großen Namen der American-Football-Welt: die Saints. Allerdings gastiert nicht das amerikanische Profiteam aus New Orleans im Vogtland. Vielmehr reist zum dritten Spieltag die Mannschaft aus Wittenberg an. Das Team aus Sachsen-Anhalt rangiert aktuell mit 2:6 Punkten auf dem vierten Platz und gilt als machbarer Gegner.

"Wir haben letztes Jahr beide Spiele gegen Wittenberg deutlich gewonnen. Da waren aber auch noch einige Rookies dabei. Nach dem holprigen Start hat sich der Trainerstab geändert. Trotzdem wollen wir natürlich ein ähnliches Ergebnis erzielen", gibt der Rebels-Vereinschef und Offensiv-Koordinator Lucas Kölbel die Zielvorgabe aus. Die Vogtländer stehen nach bisher nur zwei Spielen in Saalfeld und gegen Freiberg ungeschlagen auf Rang 2 bei zwei Spielen weniger als der Tabellenführer Freiberg.

Das letzte Mal auf dem Football-Feld standen die Rebels am 19. Mai. "So eine lange Pause ist für uns natürlich schlecht, weil man dadurch seinen Rhythmus verliert", so Kölbel. Das Heimspiel am 16. Juni gegen die Suhl Gunslingers war aufgrund fehlender Schiedsrichter ausgefallen und wird am 29. September nachgeholt. An der Zielstellung der Rebels ändern die Terminprobleme aber nichts: "Wir wollen aufsteigen", sagt Cheftrainer Thomas Schulze der "Freien Presse".

Derweil zeichnet sich für sein Team noch ein ganz anderer Höhepunkt ab. Den 7. September sollte sich jeder Football-Fan vormerken. Denn der Oberligist Chemnitz Crusaders feiert im Rahmen des Chemnitz Sporttages 25-jähriges Bestehen. Für das Jubiläumsspiel haben die Crusader die Vogtländer ins Stadion an der Gellertstraße eingeladen. Bei freiem Eintritt könnten so bis zu 15.000 Fans Football auf einer großen Bühne bestaunen.

"Bei uns liegt der Fokus natürlich erst mal auf der Verbandsliga. Aber wir haben die einmalige Möglichkeit, ein grandioses Erlebnis zu kreieren. Wir können ohne Kosten vielen Leuten unseren Sport näher bringen. Nehmt eure Familie an die Hand und ab ins Stadion", sagt Lucas Kölbel. (pme/wend)

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